Fußball Nationalmannschaft
Lehmann-Patzer für Beckenbauer ein "echter Jens"

Franz Beckenbauer will nach der Roten Karte von Jens Lehmann im Champions-League-Finale keine neue Torhüter-Diskussion in der Nationalmannschaft. Trotzdem bezeichnete der "Kaiser" den Platzverweis als "echten Jens".

Auch nach dem Fehler von Nationaltorhüter Jens Lehmann im Champions-League-Finale hat Franz Beckenbauer appelliert, keine neue Torwart-Diskussion in der deutschen Nationalmannschaft anzuzetteln. "Eine neue Torwart-Diskussion ist das Letzte, was wir jetzt brauchen können", schrieb der Chef des WM-Organisationskomitees in seiner Bild-Kolumne. Lehmann werde "den Schock verkraften".

Zugleich betonte der "Kaiser" jedoch, für das Foul gegen Stürmer Samuel Eto´o von Champions-League-Sieger FC Barcelona trage der Keeper von Arsenal London natürlich die Verantwortung. "Diese Aktion war sozusagen ein "echter Jens", typisch für seine risikoreiche Spielweise", schrieb Beckenbauer. Er hoffe, dass Lehmann "bei der WM mit seinem Risiko-Stil immer rechtzeitig an den Ball kommt".

Lehmann hatte am Mittwochabend im Endspiel der "Königklasse" in der 18. Minute die Rote Karte gesehen, nachdem er Eto´o kurz vor der Strafraumgrenze von den Beinen geholt hatte. Arsenal unterlag dem spanischen Meister 1:2.

© SID

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