Fußball Nationalmannschaft
Löw erwartet gutes Benehmen seiner Nationalspieler

Die deutschen Nationalspieler sind bei der EM im kommenden Jahr in Österreich und der Schweiz zu gutem Benehmen angehalten. Simulieren, Meckern und Spucken sowie den Stinkefinger zeigen stehen auf dem Index.

Nicht nur in sportlicher Hinsicht sollen die deutschen Nationalspieler bei der EM im kommenden Jahr in Österreich und der Schweiz ihre Vorbildfunktion ernst nehmen. Nach Informationen der Bild-Zeitung stehen in der von Bundestrainer Joachim Löw und Teammanager Oliver Bierhoff für die Spieler geplanten Broschüre zur Vorbereitung auf das Turnier folgende Verhaltensweisen auf dem Index: das Simulieren, Meckern und Spucken sowie den Stinkefinger zeigen, was zum Beispiel für Stefan Effenberg bei der WM 1994 in den USA den Rausschmiss bedeutete.

Dagegen wird in dem "Knigge" von den Spielern außerhalb des Platzes ein höflicher Umgang mit anderen Menschen, Pünktlichkeit sowie ein seriöses Leben erwartet. Angeblich sind die Regeln zum besseren Verständnis mit Zeichnungen erklärt.

Löw hatte bereits vor dem Länderspiel in England vor knapp zwei Monaten bezogen auf das Zweikampfverhalten eine Verrohung der Sitten beklagt. "Viele gehen davon aus, dass sie einen Zweikampf gewonnen haben, wenn sie vorsätzlich die Situation mit unfairen Mitteln wie Fouls, Auflaufen lassen oder Trikotzupfen bereinigt haben. Das ist aber eine falsche Denkweise und ein Fehlverhalten", hatte der Bundestrainer gesagt und sein Team angewiesen, den Erfolg mit fairen Mitteln zu suchen.

© SID

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