Fußball Nationalmannschaft
Löw gönnt Stammkräften gegen Georgien eine Pause

Bundestrainer Joachim Löw will im Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft am Samstag gegen Georgien einige Stammkräfte schonen. In der Abwehr wird Clemens Fritz von Werder Bremen wohl sein Länderspieldebüt feiern.

Im Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft am Samstag (20.00 Uhr/live im ZDF) in Rostock gegen Georgien wird Bundestrainer Joachim Löw einigen Akteuren aus der zweiten Reihe eine Bewährungschance geben. Stammkräfte wie etwa Miroslav Klose, Jens Lehmann oder Bernd Schneider werden für das EM-Qualifikationsspiel am kommenden Mittwoch in Bratislava gegen die Slowakei geschont.

"Wir werden das ein oder andere ausprobieren", kündigte der Bundestrainer an. "Auch wenn wir einiges testen werden, haben wir unseren Fans und der Nation gegenüber die Verpflichtung, ein gutes Spiel abzuliefern. Und das ist auch unser Ziel", erläuterte Löw-Assistent Hans-Dieter Flick kurz vor dem Abflug der DFB-Auswahl am Freitagnachmittag von Berlin an die Ostsee, wo die Mannschaft am Abend ihr Abschlusstraining bestreitet.

. Neuville fehlt verletzt

Verletzt ist derzeit im 21-Mann-Kader von Löw lediglich der Gladbacher Oliver Neuville (Achillessehnenreizung). Der Stürmer kann nur Ausdauertraining absolvieren, soll aber bis zum Slowakei-Spiel wieder einsatzfähig sein.

Im Sturm wird gegen Georgien neben Lukas Podolski der Wolfsburger Mike Hanke eine Bewährungschance erhalten. In der Viererabwehrkette steht auf der rechten Seite wohl der Bremer Clemens Fritz vor seinem Debüt. Zudem wird WM-Joker David Odonkor im Mittelfeld von Beginn an spielen und dort Schneider in der Anfangsformation ersetzen. Sicher ist zudem, dass der Stuttgarter Torwart Timo Hildebrand sein viertes Länderspiel bestreiten und Arne Friedrich Chef der Abwehrkette sein wird.

In der Innenverteidigung wird neben Arne Friedrich wohl Manuel Friedrich zum Einsatz kommen. Im Mittelfeld ist neben Odonkor Kapitän Michael Ballack gesetzt. Zudem dürften zunächst Bastian Schweinsteiger und Torsten Frings in der Anfangsformation stehen. Ersatzkandidaten wären Thomas Hitzlsperger und Neuling Piotr Trochowski.

© SID

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