Fußball Nationalmannschaft
Mit 14 Weltmeisterinnen gegen Brasilien

DFB-Trainerin Silvia Neid hat für das Testspiel gegen Brasilien am 22. April 14 Weltmeisterinnen nominiert. Das Aufgebot umfasst insgesamt 20 Spielerinnen.

Mit 14 Weltmeisterinnen geht DFB-Trainerin Silvia Neid in die Neuauflage des WM-Endspiels von 2007 gegen Brasilien (2:0) am 22. April (ab 18.15 Uhr/live im ZDF) in der WM-Arena in Frankfurt/Main. Dabei stehen Neid, die am Dienstag ein 20 Spielerinnen umfassendes Aufgebot nominierte, die zuletzt verletzt fehlenden Stammkräfte Birgit Prinz, Annike Krahn und Simone Laudehr wieder zur Verfügung.

Im Kader der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) stehen auch die Talente Kim Kulig und Bianca Schmidt, die beim zurückliegenden Algarve Cup in Portugal überzeugen konnten. Dagegen muss Neid weiterhin auf die am Knie verletzten Abwehrspielerinnen Kerstin Stegemann und Ariane Hingst sowie die kranke Celia Okoyino da Mbabi verzichten.

"Das wird sicher in uns allen das WM-Feeling wecken."

"Ich denke, mit diesem Kader sind wir sehr gut für diese Begegnung aufgestellt", sagte Neid vor dem ersten Testlauf für die WM 2011 in Deutschland gegen die Brasilianerinnen, die das Kommen ihrer Stars Marta und Cristiane zugesagt haben: "Solche Duelle sind Herausforderungen, da können die Spielerinnen zeigen, was in ihnen steckt. Das wird sicher in uns allen das WM-Feeling wecken."

Um ein gelungenes Ambiente muss sich Neid nicht sorgen. Der DFB hat bereits 27 662 Eintrittskarten verkauft. Damit scheint die Aufstellung eines neuen Europarekords für Frauen-Länderspiele (29. 092 Zuschauer) schon sicher zu sein. Im Vorfeld der Partie wird das Organisationskomitee (OK) zudem den WM-Slogan präsentieren. Außerdem soll ein weiterer WM-Sponsor bekanntgegeben werden.

"Gegen so einen Gegner darf man sich keine Fehler erlauben"

Abgesehen von einem gelungenen WM-Testlauf erhofft sich Neid auch im Hinblick auf die EM vom 23. August bis 10. September in Finnland wichtige Erkenntnisse. "Brasilien hat nunmal zahlreiche Weltklasse-Spielerinnen in ihren Reihen. Gegen so einen Gegner darf man sich keine Fehler erlauben", meinte die Trainerin: "In solchen Begegnungen werden Schwächen aufgedeckt, so dass wir wissen, woran wir bis zur EM-Endrunde noch arbeiten müssen.

Schon jetzt weiß Neid, woran es bei ihren Schützlingen hapert. Die Trainerin wiederholte ihre Ansprüche, die sie schon nach dem vierten Platz beim Algarve Cup geäußert hatte. "Die Spielerinnen müssen nicht nur bei den Highlights fit sein", sagte die Trainerin: "Ich erwarte von den Nationalspielerinnen, dass sie drei- bis viermal in der Woche zusätzlich zum Mannschaftstraining an ihren Defiziten arbeiten. Anders geht es nicht mehr, denn die anderen Nationen schlafen nicht."

© SID

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