Fußball Nationalmannschaft
Neuville und Borowski kehren ins Training zurück

Alle 23 Spieler nahmen am Mittwoch am Training der DFB-Auswahl in Barsinghausen teil. Auch Oliver Neuville und Tim Borowski, die am Dienstag noch ausgesetzt hatten, standen Bundestrainer Joachim Löw zur Verfügung.

Bundestrainer Joachim Löw steht sein gesamtes Personal wieder zur Verfügung. Am Mittwoch konnten Stürmer Oliver Neuville und Mittelfeldspieler Tim Borowski in Barsinghausen wieder ins Training der deutschen Nationalmannschaft einsteigen, nachdem sie am Dienstag aus unterschiedlichen Gründen pausiert hatten. In der Verbandssportschule vor den Toren Hannovers bereitet sich die DFB-Auswahl auf das EM-Qualifikationsspiel am Samstag in der Niedersachsen-Metropole gegen Zypern vor (20.15 Uhr/live im ZDF). Vier Tage später tritt die DFB-Auswahl gegen Wales in Frankfurt/Main (20.30 Uhr/live in der ARD) an.

Borowski nur am Nachmittag dabei

Der Bremer Borowski wurde wegen eines grippalen Infektes zwar bei der Übungseinheit am Vormittag noch geschont, am Nachmittag war er aber wieder dabei. "Ihm geht es wieder ganz gut", meinte Löw, dem somit im Training alle 23 Akteure zur Verfügung standen. Neuville hatte am Dienstag noch eine Auszeit erhalten, da er am Montag mit Zweitliga-Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach noch bei 1 860 München (0:0) im Einsatz war. Der Bundestrainer erklärte, dass er sich noch nicht auf eine Startformation gegen Zypern festgelegt habe, Stammspieler wie Miroslav Klose, Per Mertesacker oder Christoph Metzelder aber sicherlich zum Einsatz kommen.

"Mit dem notwendigen Selbstbewusstsein ins EM-Jahr gehen"

"Wir wollen die beiden Spiele zum Abschluss siegreich beenden und dann mit dem notwendigen Selbstbewusstsein in das EM-Jahr gehen", sagte Löw, der zum Ende des so erfolgreichen Jahres 2007 endgültig den EM-Countdown einläutete: "Nicht nur in den beiden Spielen, sondern auch in den sieben, acht Trainingseinheiten wollen wir uns noch einmal einen Eindruck von den Spielern verschaffen. Alle Spieler haben die Möglichkeit, sich im Training positiv anzubieten."

Aber auch neben dem Platz will Löw seinen Mannen noch einmal die Leviten lesen. "Wir haben gegen Tschechien Fehler gemacht, die wir lange nicht gesehen haben. Da gibt es noch Gesprächsbedarf, denn das werden wir so nicht mehr tolerieren", sagte der 47-Jährige.

Außerdem bekräftigte Löw, dass der beim FC Arsenal zur Nummer zwei degradierte Jens Lehmann gegen Zypern sein 50. Länderspiel absolvieren wird. Wer am Mittwoch zum Jahresabschluss gegen Wales zwischen den Pfosten stehen wird, ließ Löw offen. "Ich werde in den kommenden Tagen nochmal in aller Ruhe mit ihm ein Gespräch führen, um Informationen zu bekommen, wie der tagtägliche Ablauf bei Arsenal ist. Wir haben vereinbart, dass wir um die Weihnachtszeit konkreter und detaillierter sprechen werden. Falls er nicht spielen sollte, werden wir darüber reden, welche Möglichkeiten Jens Lehmann hat. Natürlich wäre es gut, wenn er mit Blick auf die EM regelmäßig im Einsatz sein kann", meinte Löw.

Vorfreude bei Mertesacker groß

Besonders groß ist die Vorfreude auf die Partie in Hannover unterdessen bei Nationalverteidiger Per Mertesacker von Werder Bremen. Der ehemalige Hannoveraner ist nur wenige Kilometer entfernt von der Sportschule Barsinghausen in Pattensen aufgewachsen und besuchte bereits auf dem Weg zum Treffpunkt der Nationalmannschaft am Dienstag Freunde und Bekannte.

"Es ist für mich natürlich ein besonderes Gefühl, in Hannover ein Länderspiel zu absolvieren. Nachdem wir die EM-Qualifikation geschafft haben, beginnt für uns alle nun eine neue Zeitrechnung. Jetzt geht es darum, mit Blick auf die EM absolut konkurrenzfähig zu werden", erklärte der 23-Jährige.

© SID

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