Fußball Nationalmannschaft
Nur drei Neue bei DFB-Frauen

Für das letzte Qualifikationsspiel der DFB-Frauen gegen die Schweiz (1. Oktober) sind lediglich drei neue Spielerinnen nominiert. Küchenhersteller Alno ist neuer Hauptsponsor.

Der nach den Olympischen Spielen von Peking erwartete personelle Umbruch im Lager der deutschen Frauen-Nationalmannschaft ist ausgeblieben. Im Vergleich zu Olympia stehen für das letzte EM-Qualifikationsspiel gegen die Schweiz am 1. Oktober in Basel (16.00 Uhr/live im ZDF) lediglich drei neue Spielerinnen im Kader des Bronzemedaillen-Gewinners.

Die Olympia-Teilnehmer Renate Lingor (Karriere-Ende), Conny Pohlers (Knie-Operation) und Celia Okoyino da Mbabi (Nachbehandlung eines Schienbeinbruchs) werden durch Bianca Rech, Lena Goeßling und Martina Müller ersetzt. Alle drei nominierten Spielerinnen besitzen bereits Länderspielerfahrung.

Die Welt- und Europameisterinnen sind nach sieben Siegen in sieben Qualifikationsspielen bereits als Gruppensieger für die EM-Endrunde 2009 in Finnland (23. August bis 10. September) qualifiziert.

Küchenhersteller sponsert DFB-Frauen

Ein deutscher Küchenhersteller (Alno) ist neuer Hauptsponsor der deutschen Frauen-Nationalmannschaft. Der DFB unterzeichnete am Dienstag in Frankfurt/Main einen Vertrag mit der Firma aus Pfullendorf bis zum 31. Dezember 2012. Über den finanziellen Umfang des Vertrags vereinbarten beide Seiten Stillschweigen.

"Das ist ein weiterer Schritt in Richtung Eigenvermarktung", sagte DFB-Präsident Theo Zwanziger zu dem neuen Kontrakt, der den Vertrag mit einem Süßwarenfabrikanten (Katjes) ablöst.

Titelverteidigung klare Zielsetzung

Die Spitze des DFB erhofft sich von der Neid-Auswahl die erfolgreiche Titelverteidigung bei der Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland. "Es gilt, einen Titel zu verteidigen. Silvia Neid wird Jürgen Klinsmann sicher nicht nachstehen wollen. Der hat es nicht geschafft. Jetzt müssen es die Frauen richten", sagte Zwanziger hinsichtlich der Zielsetzung für das Team von DFB-Trainerin Neid.

Trotz dieser Ambitionen will die DFB-Chefetage den sechsmaligen Europameister und zweimaligen Weltmeister zukünftig nicht mit generellen Titel-Forderungen unter Druck setzen. "Man muss den Mädels auch zugestehen, ein Turnier mal nicht zu gewinnen. Das sind keine Roboter", erklärte Zwanziger.

© SID

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