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Schwedische Medien beklagen "tiefen Fall"

Schockiert haben die schwedischen Medien auf die erneute Niederlage der "Tre Kronor" gegen Deutschland reagiert. Der Sport-Informations-Dienst (sid) hat die Pressestimmen zusammengestellt.

Die erneute Niederlage der "Tre Kronor" gegen Deutschland hat bei den schwedischen Medien für Entrüstung gesorgt. "Deutschland zertrümmert Schweden", titelte Svenska Dagbladet, und Dagens Nyheter sprachen von einem "tiefen Fall". Wie schon beim 0:2 im WM-Achtelfinale sei die DFB-Elf den Schweden in allen Belangen überlegen gewesen, schreiben die Kommentatoren. Das 0:3 (0:3) von Gelsenkirchen wird daher "die Wiederholung" oder die Fortsetzung des "Alptraums von München" genannt.

Die schwedischen Pressestimmen im Überblick:

Svenska Dagbladet: "Deutschland zertrümmert Schweden - schon wieder. Wer von einer Revanche in Gelsenkirchen geträumt hatte, hörte schon nach sieben Minuten auf zu träumen. 53 000 Zuschauer sahen, wie Deutschland Schweden erneut demontierte. Für den neuen deutschen Nationaltrainer Joachim Löw war es ein Traumstart, für Lars Lagerbäck die Fortsetzung eines Alptraums. Es sollte aber ein Trost in der Not sein, dass es noch schlimmer hätte kommen können."

Aftonbladet: "Wechselt die Spieler, wechselt die Spielidee - oder, um Gottes Willen, wechselt beides! Man kann gegen Deutschland 0:3 verlieren, das ist eine gute Mannschaft. Aber man darf nicht so verlieren! Deutschland spielte Blitzfußball mit ständigen Positionswechseln, hoher Geschwindigkeit und Überzeugung in jedem Mannschaftsteil und zeigte alles, was Schweden fehlte. Das war Vorsprung durch Technik."

Dagens Nyheter: "Tiefer Fall für Schweden! Der Alptraum von München ging in die Wiederholung. Es wurde sogar noch schlimmer. Die Deutschen machten, was sie wollten. Die Schweden haben nach vorne fast überhaupt nichts zu Wege gebracht, während Deutschland Schweden ausspielte."

Expressen: "Die Wiederholung. Von Deutschland erniedrigt - schon wieder. Ein Fiasko. Lars Lagerbäck ist vor Beginn der EM-Qualifikation trotzdem nicht bekümmert - wir sind es schon. Der Trend ist ebenso deutlich wie unbehaglich."

© SID

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