Fußball Nationalmannschaft
Schweinsteiger trotz Platzwunde wieder im Training

Bastian Schweinsteiger ist wieder fit und hat vor dem EM-Qualifikationsspiel am Mittwoch gegen Tschechien wieder das Training aufgenommen. Jens Lehmann flog nach seiner Gelbsperre derweil am Montag zurück nach London.

Bastian Schweinsteiger wird Bundestrainer Joachim Löw für das EM-Qualifikationsspiel am Mittwoch (20.45 Uhr/live im ZDF) in München gegen Tschechien wieder zur Verfügung stehen. Der Mittelfeldspieler von Bayern München konnte trotz seiner Platzwunde am Kopf bereits wieder mit der Mannschaft trainieren.

"Er kann fast schon wieder alles mitmachen und wird am Mittwoch spielen können. Seine Wunde verheilt gut", sagte Löw am Montag und fügte mit einem Schmunzeln hinzu: "Er soll sich nur bei Kopfbällen noch etwas zurückhalten, aber das ist nicht so schwierig für ihn, weil er da meistens ohnehin nicht an den Ball kommt." Schweinsteiger hatte sich beim 0:0 in Irland eine Platzwunde an der Stirn zugezogen und musste deshalb genäht werden.

Lehmann auf dem Weg nach London

Ein Einsatz von Stefan Kießling im Tschechien-Spiel ist laut DFB dagegen ungewiss. Den Stürmer von Bayer Leverkusen plagen muskuläre Probleme in der rechten Wade, am Montag musste er sich behandeln lassen und nahm nicht am Training teil.

Auf jeden Fall in München fehlen wird Torhüter Jens Lehmann wegen seiner Gelbsperre. Der 37-Jährige flog deshalb am Montag bereits wieder nach London zurück, um bei seinem Verein FC Arsenal ab Dienstag wieder trainieren zu können.

"Es ist in seiner Situation ein Vorteil für ihn, wenn er die ganze Woche bei Arsenal trainiert", sagte Löw, nachdem Lehmann auch bedingt durch eine Verletzung zuletzt seinen Stammplatz bei den "Gunners" an den Spanier Manuel Almunia verloren hatte. Lehmann ging nach seiner starken Leistung in Dublin erneut davon aus, dass er bald bei Arsenal wieder spielen wird. Auch Löw hofft, "dass Arsenal gesehen hat, wie stark Jens in Irland gehalten hat."

Podolski geht von Beginn an auf Torejagd

Für Lehmann wird Timo Hildebrand gegen die Tschechen im Tor stehen. Zudem legte sich Löw darauf fest, dass Lukas Podolski von Beginn an stürmen wird. Weitere Überlegungen in punkto Aufstellung wollte der Bundestrainer nicht preisgeben: "Wir wollen die zwei Tage bis zum Spiel noch abwarten."

© SID

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