Fußball Nationalmannschaft
Stimmen zum deutschen WM-Kader

Nach der Bekanntgabe des deutschen Aufgebotes für die WM in Deutschland zeigte sich vor allem David Odonkor überglücklich. "Ich freue mich riesig", sagte der Offensivspieler von Borussia Dortmund.

Das Geheimnis um den deutschen WM-Kader ist gelüftet. Nach der Bekanntgabe durch Bundestrainer Jürgen Klinsmann hat der Sport-Informations-Dienst (sid) Stimmen gesammelt.

DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder: "Ich weiß aus den Gesprächen mit Jürgen Klinsmann, dass er sich mit seinem Team die Wahl nicht leicht gemacht hat - dieser Kader ist das Ergebnis eines über zwei Jahre andauernden Entwicklungsprozesses. Ich bin sicher, dass diese Mannschaft das in sie gesetzte Vertrauen rechtfertigen wird."

David Odonkor (Borussia Dortmund): "Ich freue mich riesig. Das ist für mich eine große Ehre und ein riesiger Ansporn. Ich denke, dass der Bundestrainer in der abgelaufenen Saison sehr aufmerksam das Auftreten der jungen Spieler aus dem eigenen Nachwuchs beim BVB registriert hat und dass es mir deshalb noch gelungen ist, in letzter Minute auf den WM-Zug aufzuspringen."

Mike Hanke (VfL Wolfsburg): "Ich bin überglücklich, aber auch ein bisschen überrascht. Ich hatte zuletzt zwei Verletzungen und bin danach nicht richtig in Schwung gekommen. Im Spiel gegen Kaiserslautern habe ich aber gezeigt, dass ich wieder fit bin. Ich bin bereit für die WM."

Manuel Friedrich (FSV Mainz 05): "Aufgrund meiner konstant guten Leistungen habe ich mir Hoffnungen auf eine Nominierung gemacht. Ich akzeptiere aber die Entscheidung des Bundestrainers, wünsche unserer Nationalmannschaft viel Erfolg bei der WM und stehe bereit, falls ich gebraucht werde."

Klaus Allofs (Sportdirektor Werder Bremen): "Patrick Owomoyela war von unseren potenziellen Kaderkandidaten sicherlich der größte Wackelkandidat. Trotzdem ist seinen Nichtnominierung eine große Überraschung, wenn man den Rest des Kaders sieht. Mein Aufgebot hätte anders ausgesehen."

Patrick Owomoyela (Werder Bremen): "Die Enttäuschung ist riesengroß. Aber ich habe mich vorher auf beide Szenarien eingestellt. Das hilft, mir mit der Nichtnominierung umzugehen. Ich bin nicht sauer auf den Trainerstab, sondern nur enttäuscht. Ich werde deshalb bestimmt nicht zum Alkoholiker. Es ging für mich zweieinhalb Jahre bergauf, jetzt auch mal in die andere Richtung. Ich drücke trotzdem allen die Daumen und hoffe, dass die Mannschaft ein Riesenturnier spielt."

© SID

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