Fußball
Nullnummer zwischen Wolfsburg und Cottbus

Rückschlag für den VfL Wolfsburg: Nach drei Bundesliga-Siegen in Folge musste die Mannschaft von Trainer Klaus Augenthaler mit einem 0:0 gegen Energie Cottbus zufrieden sein. Die triste Nullnummer entsprach den dürftigen Leistungen beider Mannschaften.

dpa WOLFSBURG. Rückschlag für den VfL Wolfsburg: Nach drei Bundesliga-Siegen in Folge musste die Mannschaft von Trainer Klaus Augenthaler mit einem 0:0 gegen Energie Cottbus zufrieden sein. Die triste Nullnummer entsprach den dürftigen Leistungen beider Mannschaften.

Für Aufsteiger Cottbus war das Unentschieden ein Achtungserfolg. Das Team von Trainer Petrik Sander rehabilitierte sich mit einer kämpferisch guten Leistung für die 0:1-Heimniederlage gegen Eintracht Frankfurt und unterstrich erneut seine Auswärtsstärke.

„Meine Mannschaft hat nach dem Frankfurt-Rückschlag die richtige Reaktion gezeigt. Ich bin sehr zufrieden“, sagte Sander. Vor 18 641 Zuschauern konnte Wolfsburgs Torjäger Mike Hanke seinen Lauf nicht fortsetzen. Erstmals seit fünf Pflichtspielen erzielte der Nationalspieler keinen Treffer. Sein Kopfball in der 54. Minute, der knapp das Tor verfehlte, war noch die beste Szene des Stürmers. „Ich bin nicht unzufrieden. Die Torhüter und Stürmer waren verantwortlich, dass keine Tore gefallen sind“, erklärte VfL-Coach Augenthaler.

Seine Mannschaft fand kein Mittel gegen die gut gestaffelten Cottbuser, die defensiv begannen, aber in der zweiten Hälfte durch Kevin Mckenna (47.), Jiayi Shao (64) und Vlad Munteanu (72.) sogar gute Chancen zum Siegtreffer hatten. Die Rückkehr von Kapitän Mckenna, der trotz einer noch nicht ganz auskurierten Grippe spielte, war für die Cottbuser Kollegen ein Zeichen. Der kanadische Abwehrchef dirigierte seine Vorderleute und stellte sich VfL-Torjäger Mike Hanke (23.) erfolgreich in den Weg. „Er hat sich in den Dienst der Mannschaft gestellt“, lobte Sander den Abwehrspieler.

Die diszipliniert spielenden Cottbuser ließen zunächst kaum Torchancen zu. Ein Freistoß von VfL-Zugang Jacek Krzynowek (14.) flog knapp am Tor vorbei. Bei einem Versuch von Rick Hoogendorp (39.) aus acht Metern war Energie-Torhüter Tomislav Piplica auf dem Posten. Die Wolfsburger Abwehr, in der Jung-Nationalspieler Alexander Madlung nach seiner Fußverletzung zurückgekehrt war, hatte ihrerseits Glück, als die einzige Energie-Spitze Francis Kioyo (30.) über den Ball trat.

In der zweiten Halbzeit wurde das Niveau der Begegnung kaum besser, dafür häuften sich auf beiden Seiten die Torchancen. Die starken Torhüter Simon Jentzsch und Tomislav Piplica ließen sich aber nicht überwinden. „Hinten hat die Null gestanden. Man muss den einen Punkt mitnehmen und zufrieden sein“, erklärte VfL-Profi Madlung.

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