Fußball Regionalliga
Ahlen und Oberhausen dürfen jubeln

Am 38. und letzten Spieltag in der Regionalliga Nord haben Rot-Weiss Ahlen und Rot-Weiß Oberhausen den Aufstieg in die 2. Bundesliga unter Dach und Fach gebracht.

Einmal Oberliga und zurück: Regionalligist Rot-Weiß Oberhausen hat den "doppelten Durchmarsch" perfekt gemacht und kehrt gemeinsam mit Rot-Weiss Ahlen in die 2. Bundesliga zurück. Am letzten Spieltag setzte sich RWO bei Union Berlin 3:0 (2:0) durch und ist damit zwei Jahre nach dem Absturz von der 2. in die Oberliga wieder obenauf. Ahlen beseitigte die letzten Zweifel am Aufstieg mit einem 3:1 (1:0) bei Babelsberg 03.

2 000 mitgereiste Oberhausener Fans verwandelten die Alte Försterei in ein Tollhaus und bejubelten ein Novum im deutschen Fußball. "Wir haben den zweiten Matchball benötigt. Das Ganze ist für mich schwer zu fassen, viele hatten uns nicht einmal zugetraut, dass wir die Qualifikation für die 3. Liga schaffen", sagte RWO-Coach Hans-Günter Bruns. Torjäger Mike Terranova war froh, "aus dieser Kaffeeliga raus" zu sein. RWO gab Fortuna Düsseldorf (4:0 bei Rot-Weiß Erfurt) das Nachsehen.

Vor 14 117 Zuschauern stellte Oberhausen früh die Weichen auf Sieg. Kapitän Terranova (14.) und Julian Lüttmann (27.) sorgten für eine schon beruhigende Halbzeitführung. Nachdem Berlins Torsten Mattuschka wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte gesehen hatte (44.), stellte erneut Terranova (68.) mit seinem 17. Saisontreffer den Endstand her.

Für Ahlen, dass 2005/2 006 aus der 2. Liga abgestiegen war, trafen Grover Gibson (42.), Kevin Großkreutz (50.) und Timo Reus (66.). Auch das Eigentor von Philipp Heithölter (79.) änderte nichts mehr am achten Ahlener Auswärtssieg.

Fortuna-Fans hofften vergebens

Der Fortuna half der deutliche Sieg in Erfurt vor über 5 000 Düsseldorfer Fans nichts mehr. Jens Langeneke (57., Foulelfmeter), Olivier Caillas (59.), Bekim Kastrati (66.) sowie Ahmet Cebe (76.) waren für die Mannschaft von Trainer Norbert Meier erfolgreich.

Die letzten vakanten Plätze in der neuen 3. Liga ergatterten beim Saisonfinale Kickers Emden und Eintracht Braunschweig, tiefe Trauer herrschte dagegen bei Rot-Weiß Essen. RWE hatte beim Spiel gegen Kellerkind VfB Lübeck alles selbst in der Hand, verlor aber 0: 1 (0:0) und stürzte in die Viertklassigkeit. 18 028 Zuschauer an der Hafenstraße beweinten nach dem Siegtreffer der Gäste durch Steve Müller (88.) den erneuten Abstieg des Zweitliga-Absteigers.

Den Kickers genügte ein 0:0 beim Tabellenletzten VfL Wolfsburg II zum Einzug in die neue Spielklasse, die Eintracht rettete sich mit einem 2:0 (1:0) gegen Borussia Dortmund II über die Ziellinie. Valentin Nastase (59., Foulelfmeter) und Dominick Kumbela (82.) erlösten die 21 850 Fans im Stadion an der Hamburger Straße.

Der 1. FC Magdeburg gewann beim Wuppertaler SV Borussia zwar 2:1 (1:0), verpasste aber aufgrund des Braunschweiger Sieges die 3. Liga. Am Ende fehlten dem Ex-Europapokalsieger nur drei Tore. Najeh Braham (42.) und Björn Lindemann (76.) trafen für die Gäste. Für den WSV verkürzte Torschützenkönig Mahir Saglik (81.) mit seinem 27. Saisontor.

Absteiger SC Verl verabschiedete sich mit einem 2:0 bei Werder Bremen II. Die Reserve von Energie Cottbus trennte sich von Dynamo Dresden 1:1 (0:0).

© SID

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