Fußball Regionalliga
Betrugs-Verdacht gegen Hoffenheimer Örüm

Dem deutschen Fußball droht während des laufenden Verfahrens im Wett- und Manipulationsskandal um Ex-Schiedsrichter Robert Hoyzer ein neuer Eklat. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat Ermittlungen gegen die Spieler Matthias Örüm und Sahr Senesie vom Süd-Regionalligisten TSG Hoffenheim wegen des Verdachts der illegalen Spielbeeinflussung aufgenommen.

Örüm soll vor Hoffenheims 1:3-Niederlage vor zwei Wochen gegen den FC Augsburg auf eine Rote Karte eines TSG-Spielers gewettet haben. Tatsächlich wurde der früher bei Bundesligist Borussia Dortmund tätige Senesie nach einer Tätlichkeit von Fifa-Schiedsrichter Florian Meyer (Burgdorf) vom Platz gestellt.

DFB-Kontrollausschusses ermittelt

Nach Auskunft des DFB wurden Örüm und Senesie nach einem Hinweis ihres Klubs an den Verband vom Vorsitzenden des DFB-Kontrollausschusses, Horst Hilpert, bereits in der vergangenen Woche vernommen. Zwar habe sich der Verdacht dabei nicht bestätigt, dennoch werde der Fall mit aller Konsequenz weiter verfolgt.

Laut Bild-Zeitung soll die TSG von einem anonymen Anrufer über den Vorfall informiert worden sein. Örüm weist die Vorwürfe hingegen zurück. Das sei "totaler Quatsch", wird der Abwehrspieler, der am Mittwoch 30 Jahre alt geworden ist, zitiert. Nach Bild-Angaben hat Örüm Anzeige gegen unbekannt erstattet.

© SID

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