Fußball Regionalliga
Dresden feiert würdigen Abschied aus altem Stadion

Dynamo Dresden hat sich am 17. Spieltag der Regionalliga Nord mit einem 3:0-Sieg gegen Wuppertaler SV Borussia aus dem alten Stadion verabschiedet. Düsseldorf ist nach dem 1:1 gegen Eintracht Braunschweig wieder Dritter.

Dynamo Dresden hat ihrem Stadion am 17. Spieltag in der Regionalliga Nord mit einem eindrucksvollen Sieg einen würdigen Abschied bereitet. Die Sachsen gewannen gegen den Aufstiegsaspiranten Wuppertaler SV Borussia 3:0 (1:0).

Das marode Rudolf Harbig-Stadion wird nun nach und nach abgerissen und innerhalb von zwei Jahren für rund 43 Mill. Euro umgebaut. Vor einem Trümmerhaufen stehen die Wuppertaler. Nach der vierten Niederlage aus den letzten fünf Spielen drohen die Bergischen, die im DFB-Pokal den Bundesligisten Hertha BSC Berlin eliminiert hatten, den Anschluss an das selbst gesteckte Ziel Aufstieg zu verpassen.

"Die Mannschaft hat über 90 Minuten eine gute Leistung abgerufen. Ich bin sehr zufrieden, dass wir die Punkte gegen einen starken Gegner behalten haben", sagte Dresdens Trainer Eduard Geyer. Sein Wuppertaler Kollege Wolfgang Jerat ärgerte sich: "Wir müssen uns besinnen, was unser Anspruch ist und was wir im Moment zeigen. Dresden hat verdient gewonnen." Der verletzte Torjäger Mahir Saglik und der gelbgesperrte Abwehr-Chef Daniel Voigt wurden beim WSV schmerzlich vermisst.

Fortuna wieder auf Rang drei

Am Sonntag verdrängte Fortuna Düsseldorf durch ein 1:1 (0:1) gegen Eintracht Braunschweig Wuppertal wieder vom dritten Platz. Christian Erwig rettete in der Schlussminute mit seinem Ausgleichstreffer den schwachen Hausherren einen Punkt. Andre Schembri hatte die Niedersachsen in der 17. Minute in Führung geschossen. Auf Düsseldorfer Seite kassierten in der Schlussphase Adrian Spier und Ahmet Cebe jeweils noch Rote Karten, der Braunschweiger Deniz Dogan wurde per Ampelkarte des Feldes verwiesen.

Lübecks neuer Trainer Uwe Fuchs war nach der glatten 0:3 (0:3)-Niederlage gegen Rot-Weiß Erfurt zu seinem Heimdebüt bedient. "Wir haben jetzt den Bodensatz gesehen. Jetzt kann es nur noch aufwärts gehen", sagte Fuchs. Vor allem die erste Halbzeit war desolat.

Erfurts Trainer Pawel Dotschew fand kaum Kritikpunkte: "Bei uns hat fast alles geklappt. Nach der Pause hätte ich mir nur gewünscht, dass wir noch etwas mehr nach vorne spielen." Die Erfurter festigten ihren zweiten Aufstiegsplatz hinter Spitzenreiter Kickers Emden, dessen für Sonntag geplante Partie bei Borussia Dortmund II wegen Unspielbarkeit des Platzes auf Dienstag (19.00 Uhr) verschoben werden musste.

Verl feiert gegen Essen ersten Heimsieg

Auch Rot-Weiss Essen musste mit dem 0:1 (0:0) beim SC Verl einen Rückschlag hinnehmen. "Wir wollten Auswärtsspielstimmung erzeugen und haben uns im Gegensatz zu anderen Heimspielen schon zum Frühstück getroffen", sagte Verls Trainer Mario Ermisch. Zuvor hatte der Aufsteiger im eigenen Stadion noch nicht gewonnen. Essens Trainer Heiko Bonan brachte die Niederlage auf einen einfachen Nenner: "Verl hat mehr gekämpft als wir."

Rot-Weiss Ahlen kam gegen den Tabellenletzten VfL Wolfsburg II nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. "Wir haben in Überzahl einen glücklichen Punkt geholt. Fußballerisch war das einfach zu wenig", analysierte Ahlens Trainer Christian Wück. Der neue Wolfsburger Reserve-Trainer Bernd Hollerbach wurde bei seiner Premiere direkt auf die Tribüne verwiesen, weil er sich zu sehr über die frühe Rote Karte für Dennis Kempe (28.) aufgeregt hatte.

Mit dem 3:2 (1:0)-Erfolg gegen Babelsberg 03 untermauerte Rot-Weiß Oberhausen die Position als bester Aufsteiger und verbesserte sich bereits auf Platz sechs. "Aufgrund der ersten Halbzeit haben wir verdient gewonnen. Da hatten wir alles im Griff", sagte RWO-Trainer Hans-Günter Bruns.

Union Berlin überstand auch das sechste Spiel in Serie ohne Niederlage und erkämpfte beim 1. FC Magdeburg ein 1:1 (0:1). "Die Beine waren willig, aber der Kopf macht im Moment Probleme", fasste Magdeburgs Trainer Dirk Heyne das Spiel zusammen. Seine Mannschaft ist seit fünf Partien sieglos.

Bremen gewinnt "kleines" Nord-Derby

Im "kleinen" Nord-Derby unterlag die Reserve des Hamburger SV Werder Bremen II 0:2 (0:0). "Wir haben unsere erste Tor-Chance genutzt. Das war entscheidend", sagte ein zufriedener Bremer Trainer Thomas Wolter nach dem vierten Sieg in Serie.

© SID

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