Fußball Regionalliga
Favoriten marschieren im Gleichschritt

In der Regionallige Nord haben sich die Aufstiegskandidaten am 35. Spieltag keine Blöße gegeben. Rot-Weiss Essen, Carl Zeiss Jena und der VfB Lübeck holten je drei Punkte, lediglich Holstein Kiel blieb sieglos.

In der Regionalliga Nord ist Rot-Weiss Essen dem Aufstieg in die 2. Bundesliga ein großes Stück näher gekommen. Der Traditionsverein siegte im Spitzenspiel des 35. Spieltages zuhause mit 2:0 gegen den FC St. Pauli und festigte mit nunmehr 72 Punkten seine Tabellenführung. Der in den vergangenen Wochen groß aufspielende Holger Wehlage brachte die Hausherren in der 18. Minute in Front, Ali Bilgin erhöhte (29.) auf 2:0.

Etwas schwerer tat sich Carl Zeiss Jena im Heimspiel gegen Kickers Emden. Bis zur 66. Minute ließ das 1:0 des Tabellenzweiten durch Daniele Zaccanti auf sich warten, Kapitän Torsten Ziegner stellte schließlich den 2:0-Endstand (83.) her. Mit 71 Zählern liegen die Thüringer nur einen Punkt hinter Essen und haben sogar noch eine Partie in der Hinterhand.

Noch nicht aufgegeben hat sich im Gerangel um die Aufstiegsplätze auch der VfB Lübeck. Die "Nordlichter" fuhren einen ungefährdeten 4:1-Auswärtserfolg bei Schlusslicht Chemnitzer FC ein und haben damit weiterhin sechs Zähler Rückstand auf Jena.

Eine große erste Halbzeit legte VfB-Torjäger Daniel Bärwolf hin. Erst brachte er die Gäste in Führung (21.), nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch CFC-Youngster Robin Lenk (35.) beförderte Bärwolf das Leder kurz vor Halbzeitpfiff (44.) erneut über die Torlinie. Christian Streit (50.) und Christian Möckel (57.) trugen sich in der zweiten Halbzeit ebenfalls in die Torschützenliste ein.

Kiels Chancen schwinden

Der große Verlierer des Tages ist allerdings Holstein Kiel. Die Hoffnungen auf den Sprung ind die 2. Bundesliga sind nach dem 0:0 gegen Rot-Weiß Erfurt praktisch auf den Nullpunkt gesunken. Mit jetzt 63 Punkten haben die Norddeutschen bei drei noch verbleibenden Partien acht Zähler Rückstand auf Jena.

Den Klassenerhalt vor Augen hat indes der Hamburger SV II. Die Hanseaten behielten auf fremdem Terrain gegen die SG Wattenscheid 09 mit 4:2 die Oberhand. Nach den Treffern von Thomas Rietz (8.) und Kai Koitka (17.) wähnten sich die Wattenscheider bereits am sicheren Ufer, dann drehten aber Anis Ben-Hatira (49.), Dirk Caspers per Eigentor (57.), Mori-Yusuf Adewunmi (89.) und Sam (90.) die Partie zugunsten der Gäste.

Beim VfL Osnabrück scheint die Luft in dieser Saison dagegen endgültig raus zu sein. Gegen Werder Bremen II unterlag der VfL trotz früher Führung mit 1:3. Nach dem Führungstreffer durch Michael Kügler (9.) wendeten Amaury Bischoff (15.) und Thiago da Silva (24./ 67.) das Blatt.

© SID

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