Fußball Regionalliga
FCK-Reserve zu Geisterspiel verdonnert

Wegen Ausschreitungen in Mannheim muss der 1. FC Kaiserslautern II ein Spiel vor leeren Rängen austragen und 20 000 Euro Strafe zahlen. Die Pfälzer haben das Urteil akzeptiert.

Der 1. FC Kaiserslautern hat das drakonische Urteil des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gegen seine Regionalligamannschaft akzeptiert, gleichzeitig aber auch dem DFB, der Polizei und dem Gegner Waldhof Mannheim eine Mitschuld an den Ausschreitungen rund um das Spiel am 2. September zugewiesen.

Der DFB hatte die zweite Mannschaft der Lauterer am Dienstag mit einem Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit bestraft. Zusätzlich muss der Verein wegen fortgesetzten unsportlichen Verhaltens eine Geldstrafe von 20 000 Euro zahlen.

Kritik an Mannheim, dem DFB und der Polizei

"Der Verein muss die harte Strafe nun stellvertretend für alle involvierten Gruppen und Personen übernehmen", teilte der FCK mit. So habe es vonseiten Mannheims keine Initiative für eine Abstimmung der Sicherheitsaspekte gegeben, vom DFB fühle sich der Verein wegen der Ansetzung der Partie in einer spielfreien Woche im Stich gelassen, und die Polizei müsse sich durch ihr Verhalten diverse Fragen gefallen lassen.

Beim Südwest-Derby hatten Anhänger der Lauterer Feuerwerkskörper gezündet, woraufhin Schiedsrichter Tobias Welz (Wiesbaden) die Partie für 20 Minuten unterbrach. Zudem war es nach dem Spiel zwischen Anhängern der Pfälzer und der Polizei zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen.

© SID

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