Fußball Regionalliga
Magdeburg stolpert auf Regionalliga-Zielgeraden

Die Regionalliga Nord erlebt am letzten Spieltag ein Aufstiegs-Finale. Der Zweite Magdeburg unterlag Emden, die Verfolger Osnabrück und Wuppertal siegten, so dass es am 38. Spieltag einen Vierkampf um Platz zwei gibt.

Der FC St. Pauli bleibt vor dem letzten Spieltag der Regionalliga Nord einziger vorzeitiger Aufsteiger. Am 38. Spieltag am kommenden Wochenende streiten gleich vier Mannschaften um den begehrten zweiten Platz, der zum Aufstieg in die 2. Bundesliga berechtigt. Der Tabellenzweite 1. FC Magdeburg kam in der Schlagerpartie der 37. Runde bei Kickers Emden mit 2:4 (0:0) unter die Räder, während die Verfolger VfL Osnabrück und Wuppertaler SV Borussia dreifach punkteten.

Magdeburg nun gegen St. Pauli

Magdeburg hat mit 59 Zählern weiterhin die beste Ausgangsposition, kann mit einem Heimsieg gegen St. Pauli aus eigener Kraft den direkten Durchmarsch aus der Oberliga in die zweite Liga perfekt machen. Aber Osnabrück (58 Punkte), Wuppertal (57) und auch Emden (56) sind noch im Rennen.

Den Kickers-Sieg sicherten Rudi Zedi (54.), Ferhat Cerci (66.), Dennis Tornieporth (73.) und Nermin Celikovic (88.). Für die Gäste traf der eingewechselte Sven Kubis zweimal (64./81.). Magdeburgs Mittelfeldspieler Kais Manai sah wegen einer Unsportlichkeit die Gelb-Rote Karte (61.) und fällt damit für das letzte Saisonspiel aus.

Osnabrück verkürzte seinen Rückstand dank des 4:0 (2:0)-Sieges beim Absteiger Borussia Mönchengladbach II bis auf einen Punkt. Der zweifache Torschütze Thomas Reichenberger (17./89.) sowie Andreas Schäfer (28.) und Joe Enochs (84.) trafen für Lila-Weißen. Reichenberger scheiterte noch mit einem Foulelfmeter an Schlussmann Frederic Löhe. Gladbachs Oliver Stang (Mönchengladbach) sah wegen groben Foulspiels Rot (76.).

Wuppertal wahrte seine kleine Chance mit einem 3:0 (1:0) bei Bayer Leverkusen II. Tobias Damm (8./82.) und Kapitän Mike Rietpietsch (70.) waren für den WSV erfolgreich.

Union Berlin und Lübeck fast in Sicherheit

Im Abstiegskampf brachten sich der 1. FC Union Berlin und der VfB Lübeck mit dem 1:1 (0:1) im direkten Duell in Sicherheit. Beide Klubs trennen nun drei Punkte und die deutlich bessere Tordifferenz von einem Abstiegsplatz. Markus Kullig (7.) brachte die Gäste in Führung, Daniel Teixeira (49., Foulelfmeter) glich aus.

Weiterhin einen Nicht-Abstiegsplatz belegt die Reserve von Borussia Dortmund nach dem 2:0 (1:0) beim Schlusslicht SV Wilhelmshaven. Daniel Gordon (23.) und Denis Omerbegovic (65.) machten für die Gäste alles klar. Wilhelmshavens Stefan Conrad handelte sich die Gelb-Rote Karte wegen Meckerns ein (85.).

Holstein Kiel siegte zwar durch Tore von Pavel Dobry (15.) und Dmitrijus Guscinas (90.) 2:0 (1:0) gegen Fortuna Düsseldorf, liegt aber weiter auf einem Abstiegsplatz. Gegenüber den punktgleichen Dortmundern weisen die Kieler die um vier Treffer schlechtere Tordifferenz auf. Die Fortuna ist rechnerisch auch noch nicht gerettet. Doch drei Punkte und elf Tore Abstand sollten am letzten Spieltag reichen. Sportlich ohne Bedeutung war die "Nullnummer" zwischen der HSV-Reserve und Rot-Weiß Erfurt.

© SID

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