Fußball Regionalliga
Osnabrück baut Tabellenführung aus

In der Regionalliga Nord befindet sich der VfL Osnabrück nach einem 1:0-Sieg über Dynamo Dresden weiter auf Aufstiegskurs. Kickers Emden konnten durch einen 1:0-Erfolg bei Hertha BSC Berlin II auf Rang drei klettern.

Der VfL Osnabrück hat durch einen 1:0 (1:0)-Erfolg im Spitzenspiel der Regionalliga Nord gegen Dynamo Dresden einen großen Schritt in Richtung 2. Bundesliga gemacht. Durch den Erfolg konnte das Team von Trainer Claus-Dieter Wollitz seinen Vorsprung auf einen Nicht-Aufstiegsplatz auf fünf Punkte ausbauen. Den entscheidenden Treffer vor 12 390 Zuschauern erzielte Thomas Reichenberger (41.). Dynamo rutschte auf Platz sieben ab.

Düsseldorf fällt zurück

Hinter Osnabrück kletterte Kickers Emden dank des 1:0 (0:0) bei Hertha BSC Berlin II auf Rang drei. Da der Hamburger SV II Tabellenzweiter ist, würde diese Platzierung den Kickers zum erstmaligen Sprung in die 2. Bundesliga reichen. Fortuna Düsseldorf fiel nach dem 1:1 (1:1) beim Konkurrenten Rot-Weiß Erfurt auf Platz vier mit einem Punkt Rückstand auf Emden zurück.

Die Aufstiegshoffnungen des VfB Lübeck erhielten durch das 1:4 (0:2) gegen die HSV-Reserve einen empfindlichen Dämpfer. Der 1. FC Magdeburg kann in seiner neuen Arena weiterhin keine Tore schießen, verlor gegen Rot-Weiß Ahlen 0:2 (0:1) und verpasste den möglichen Sprung auf Platz drei.

Neunaber lässt Emden jubeln

Für die Entscheidung in Berlin sorgte Emdens Abwehrspieler Mario Neunaber (79.). Die Ostfriesen, die nur eine ihrer letzten zwölf Partien verloren haben, liegen in der ungemein ausgeglichenen Spielklasse allerdings nur vier Zähler vor dem FC St. Pauli auf Rang zwölf.

In Erfurt brachte Kapitän Marcus Feinbier die Fortuna 1:0 in Führung (30.). Doch direkt im Gegenzug glich Tom Bertram (31.) vor 6 989 Besuchern für die Gastgeber aus.

Ein Eigentor von Lübecks Abwehrspieler Rouven Schröder (12.) leitete die VfB-Heimniederlage ein. Tolgay Asma sorgte mit einem Doppelpack (16. und 54., Foulelfmeter) für die Vorentscheidung, nach dem Anschlusstreffer von Enrico Neitzel (63.) machte Preston Zimmermann alles klar (77.).

In Magdeburg trafen die Stürmer Joseph Laumann (39.) und Lars Toborg (78.) für die Gäste, die wieder zum erweiterten Kreis der Aufstiegsaspiranten gehören. Unter der Regie des neuen Trainers Heiko Bonan, der einst selbst lange in Magdeburg am Ball war, ging nur eine von neun Partien verloren.

Borussia Dortmunds Reserve setzte sich im Keller-Duell gegen Holstein Kiel 2:0 (1:0) durch und verkürzte den Rückstand zum "rettenden Ufer" auf einen Zähler. Daniel Gordon (22.) und Denis Omerbegovic (50.) erzielten die Dortmunder Treffer. Wegen der schlechteren Tordifferenz gegenüber Berlin rutschten die Kieler auf einen Abstiegsplatz ab.

© SID

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