Fußball Regionalliga
Reichenbergers Treffer lässt Osnabrück jubeln

Thomas Reichenberger hat den VfL Osnabrück in letzter Minute in die 2. Bundesliga geschossen. Am letzten Spieltag der Regionalliga Nord besiegelte er mit dem 2:1 über Rot-Weiss Ahlen den Aufstieg an der Bremer Brücke.

Der VfL Osnabrück kehrt in die 2. Bundesliga zurück. Der Last-Minute-Treffer von Thomas Reichenberger zum 2:1 über Rot-Weiss Ahlen besiegelte den Aufstieg aus der Regionalliga Nord. Der frühere Bundesliga-Profi erlöste 17 600 Fans im Stadion an der Bremer Brücke im Fernduell mit dem 1. FC Magdeburg mit dem späten Siegtor. Magdeburg, Europapokalsieger von 1974, kam in seinem Heimspiel gegen Aufsteiger FC St. Pauli dagegen nicht über ein 1:1 hinaus und verpasste den Durchmarsch von der Oberliga ins Unterhaus. Auch der Wuppertaler SV ging nach einem 2:4 gegen Kickers Emden leer aus.

In Osnabrück sah es lange Zeit allerdings nicht nach einer VfL-Aufstiegsparty aus. Denn die Gäste aus Ahlen führten nach einem Treffer von Musemestre Bamba (11.) bis in die Schlussphase hinein mit 1:0. Erst in den letzten Minuten erlösten Thomas Cichon (81.) und Reichenberger (89.) ihre Anhänger, die nach dem Schlusspfiff euphorisch den Platz stürmten.

St. Pauli verhindert Magdeburgs Aufstieg

Magdeburg geriet vor 25 400 Fans in der ausverkauften Arena durch ein Kopfball-Tor von Ahmet Kuru (60.) mit 0:1 in Rückstand. Ebenfalls per Kopf glich Björn Lindemann (71.) aus. Doch zu mehr reichte es nicht, am Ende flossen Tränen. St. Pauli sicherte sich durch den Punktgewinn den Meister-Titel.

In Wuppertal ließen Mike Rietpietsch (44.) und Tobias Damm (62.), die die Bergischen zwei Mal in Führung schossen, Hoffnung aufkeimen. Doch Radovan Vujanovic (53./90.), Wojciech Pollok (71.) und Wuppertals Michael Stuckmann mit einem Eigentor (87.) sorgten für die Wende zugunsten der Emdener, die vor dem Saisonfinale auch noch theoretische Aufstiegschancen hatten. Wuppertal beendete die Spielzeit auf Platz fünf, Emden wurde Vierter.

Den Gang in die Oberliga muss neben dem SV Wilhelmshaven sowie den Zweitvertretungen von Hertha BSC Berlin, Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach auch Holstein Kiel antreten. Zum Abschluss siegten die Norddeutschen zwar bei Rot-Weiß Erfurt durch einen von Pavel Dobry verwandelten Foulelfmeter (23.) mit 1:0. Doch der Sieg reichte nicht, weil die Reserve von Borussia Dortmund gegen Leverkusen II 2:0 erfolgreich war. Franck Patrick Njambe (10.) und Lars Ricken (79.) erzielten die BVB-Treffer.

Fortuna Düsseldorf beseitigte mit einem 4:1 gegen Mönchengladbach II die letzten Zweifel am Klassenerhalt. Dynamo Dresden kassierte trotz einer 2:0-Führung noch ein 2:4 gegen die Reserve des Hamburger SV. Der VfB Lübeck verabschiedete sich von seinen Fans mit einem 6:0 gegen Schlusslicht SV Wilhelmshaven und die zweite Mannschaft des SV Werder Bremen setzte sich gegen den 1. FC Union Berlin 3:2 (2:2) durch.

© SID

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