Fußball Regionalliga
Spitzenreiter Osnabrück patzt in Wuppertal

Der VfL Osnabrück hat am 25. Spieltag der Regionalliga Nord einen Big Point im Kampf um den Aufstieg verpasst. Der Spitzenreiter kassierte eine 1:3-Niederlage in Wuppertal. Auch Fortuna Düsseldorf ließ Federn.

Der Aufstiegskampf in der Regionalliga Nord bleibt auch nach dem 25. Spieltag weiter spannend. Spitzenreiter VfL Osnabrück verpasste einen Big Point und kassierte eine bittere 1:3 (0:0)-Niederlage beim Wuppertaler SV. Dadurch beträgt der Vorsprung auf einen Nicht-Aufstiegsplatz weiterhin nur drei Punkte.

Düsseldorf verspielt Zwei-Tore-Vorsprung

Den dritten Platz hinter dem Hamburger SV II behauptete Fortuna Düsseldorf (37) mit dem 2:2 (0:2)-Remis beim 1. FC Magdeburg, verspielte dabei aber eine 2:0-Führung. Neben Wuppertal machten auch der VfB Lübeck und Dynamo Dresden, die alle nach Punkten zur Fortuna aufschlossen, sowie Rot-Weiss Ahlen (36) und Union Berlin (35) durch Siege wertvollen Boden gut. Die Reserve des Hamburger SV, die nicht aufsteigen kann, verpasste am Sonntag durch ein 1:1 (1:1) bei Hertha BSC Berlin II den Sprung auf Rang eins.

Der WSV beendete dank der Treffer von Gaetano Manno (58.), Manuel Bölstler (63.) und Mike Rietpietsch (87.) eine Negativserie von sechs Spielen ohne Sieg und kletterte auf Platz sechs. Nur noch die schlechtere Tordifferenz trennt die Bergischen von einem Aufstiegsplatz. Für den VfL war nur Addy Waku Menga (72.) mit seinem zwölften Saisontreffer erfolgreich.

Doppelschlag von Feinbier

Mit einem Doppelschlag innerhalb von 60 Sekunden brachte Kapitän Marcus Feinbier (38./39.) die Düsseldorf in Magdeburg 2:0 in Führung. Doch Christopher Kullmann (54.) und Sven Kubis (76.) nur eine Minute nach seiner Einwechslung glichen noch aus. Kullmann war Magdeburgs erster Torschütze überhaupt in der neuen Arena und darf sich nun über eine Dauerkarte auf Lebenszeit freuen, die der Vorstand ausgelobt hatte. Bei den Düsseldorfern saß erneut Co-Trainer Uwe Klein auf der Bank. Der nach wie vor erkrankte Cheftrainer Uwe Weidemann (Nasennebenhöhlen-Entzündung) konnte aber zumindest auf der Tribüne Platz nehmen.

Zweitliga-Absteiger Rot-Weiss Ahlen setzte seinen Positiv-Lauf mit dem 2:1 (1:0)-Erfolg bei Borussia Dortmund II fort und ist nun seit sechs Spielen ungeschlagen. Nach der Gäste-Führung durch Baldo Di Gregorio (37.) sorgte zwar der Ex-Ahlener Denis Omerbegovic (48.) für den Ausgleich. Doch Lars Toborg (76.) gelang der Siegtreffer für den neuen Tabellenachten.

Gelungenes Debüt für Erkenbrecher

Einen erfolgreichen Einstand feierte Lübecks neuer Trainer Uwe Erkenbrecher beim 4:2 (3:2)-Heimsieg gegen Schlusslicht Borussia Mönchengladbach II. Dustin Heun (2.), Dennis Kruppke (21., 78.) und Deniz Dogan (41.) trafen für den VfB. Rene Schnitzler erzielte beide Gladbacher Treffer (12./44., Foulelfmeter).

Die Siegesserie des FC St. Pauli endete bei der 0:2 (0:0)-Niederlage bei Union Berlin. Ausgerechnet der frühere Hamburger Nico Patschinski avancierte mit zwei Toren (81., 84.) zum Matchwinner. Die Gäste waren nach der Roten Karte für Marvin Braun (67.) in Unterzahl.

Dresden gewinnt Derby gegen Erfurt

Dynamo Dresden gewann das Derby gegen Rot-Weiß Erfurt 2:1 (1:0) und meldete sich im Aufstiegskampf zurück. Alexander Ludwig (38., Foulelfmeter) und Ivo Ulich (61.) waren für Dynamo erfolgreich, Björn Brunnemann (70.) gelang nur noch das Anschlusstor. Dresdens Alen Orman sah die Rote Karte (78.).

Im Abstiegskampf verschaffte sich Holstein Kiel durch den 3:2 (1:1) bei Werder Bremen II etwas Luft. Martin Hauswald (39.), Sören Brandy (52.) und Fin Bartels (78.) trafen für die "Störche", Frank Löning (19.) und Kevin Artmann (90.) für die Bremer.

© SID

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