Fußball Regionalliga
Spitzenspiel in Koblenz ohne Sieger

Keinen Sieger gab es im Spitzenspiel der Regionalliga Süd. TuS Koblenz und Spitzenreiter Augsburg trennten sich 1:1. Bereits am Samstag musste Darmstadt 98 im Aufstiegsrennen in Regensburg eine 2:7-Schlappe hinnehmen.

Im Rennen um den Aufstieg hat Traditionsklub Darmstadt 98 in der Regionalliga Süd einen bösen Rückschlag erlitten. Trotz der deutlichen 2:7 (2:4)-Niederlage bei Jahn Regensburg am 14. Spieltag gibt sich Trainer Bruno Labbadia allerdings kämpferisch. "Wir sind jetzt natürlich am Boden. Doch wir werden wieder aufstehen und unser Aufstiegsziel nicht revidieren", erklärte der Ex-Profi, der mit seinem Team 23 Punkte auf dem Konto hat und damit sechs Zähler hinter einem Aufstiegsplatz liegt.

Dort steht der TuS Koblenz (29 Punkte) als Tabellenzweiter nach einem 1:1 (0:1) im Spitzenspiel gegen Tabellenführer FC Augsburg (32). Markus Thorandt hatte die Gäste in Führung gebracht (4.), Anel Dzaka glich zehn Minuten vor dem Abpfiff aus.

Zehn Darmstädter kamen unter die Räder

Zehn Darmstädter - Routinier Zivojin Juskic sah schon in der 10. Minute die Rote Karte - waren unterdessen an der Donau böse unter die Räder gekommen, Regensburg feierte unter Trainer Dariusz Pasieka den dritten Sieg in Folge. Besonders treffsicher zeigte sich Angreifer Enrico Kern, der nach seinem Dreierpack (27., 33. und 56.) nun schon schon 14 Saisontore auf dem Konto hat.

Der Tabellendritte SV Elversberg (24) kam gegen den Aufsteiger Spvgg Bayreuth nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus und konnte ebenfalls keinen Boden gut machen. "Wir haben die erste Hälfte einfach verschenkt. Erst nach dem Wechsel waren wir aggressiv, haben Charakter gezeigt und sind mit einem Punkt belohnt worden", meinte SVE-Trainer Brent Goulet nach der vierten Unentschieden in Folge.

TSG Hoffenheim bezwingt Eschborn

Die TSG Hoffenheim feierte im ersten Spiel nach den schweren Manipulationsvorwürfen gegen Kapitän Matthias Örüm einen 1:0 (0:0)-Sieg über den Tabellenletzten 1. FC Eschborn und zog mit nun 24 Punkten in der Tabelle mit Elversberg gleich. "Die Vorwürfe gegen Matthias Örüm gelten so lange als völlig haltlos, bis das Gegenteil bewiesen ist", teilte der Verein mit und stellte sich hinter seinen Spieler, der gegen Eschborn 90 Minuten am Ball war.

Der SV Wehen kam nach einem frühen 0:1-Rückstand noch zu einem 2:1 (0:1)-Heimsieg gegen Zweitliga-Absteiger Eintracht Trier. Maximilian Nicu (47.) und Bakary Diakite (74.), dem der Ball vor dem Siegtreffer an die Hand gesprungen war, trafen für die Gastgeber. Für Triers neuen Trainer Eugen Hach gibt es auch nach der zweiten Niederlage im zweiten Spiel unter seiner Regie und trotz sechs Punkten Rückstand zum "rettenden Ufer" noch keinen Grund zur Besorgnis. "Ich bin stolz auf die Mannschaft, die sich nach unserer ersten Trainingswoche schon erheblich gesteigert hat. Uns fehlt nur ein Erfolgserlebnis", betonte Hach.

Aalen verlässt die Abstiegsplätze

Der VfR Aalen verließ durch einen 3:0 (3:0)-Erfolg gegen den 1. FC Kaiserslautern II die Abstiegsplätze, der SC Pfullendorf setzte dank des 2:1 (0:1)-Sieges gegen den Karlsruher SC II seinen Aufwärtstrend fort und ist nun schon seit fünf Spiele ungeschlagen. Trotzdem belegt der SCP noch einen Abstiegsplatz, während Bayern München II den VfB Stuttgart II mit 2:0 (0:0) bezwang.

Die Stuttgarter Kickers besiegten die Reserve von 1 860 München 2:0 (1:0) und kletterten auf den neunten Tabellenplatz. "Die Leistung war sicher nicht optimal", gab Kickers-Trainer Robin Dutt ehrlich zu, stellte aber zufrieden fest: "Wir haben uns jetzt erst einmal ein Polster auf die Abstiegsplätze zugelegt und den Anschluss ans obere Tabellendrittel geschafft." Münchens Christoph Burkhard musste schon nach 36 Minuten wegen Handspiels mit der Gelb-Roten Karte vom Platz.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%