Fußball Regionalliga
St. Pauli marschiert weiter Richtung Liga Zwei

Der FC St. Pauli hat durch den 3:0 (0:0)-Sieg bei Rot-Weiß Erfurt dem 1. FC Magdeburg die zwischenzeitliche Tabellenführung der Regionalliga Nord weggeschnappt und den Aufstieg in die 2. Bundesliga fast perfekt gemacht.

Der FC St. Pauli hat den Aufstieg in die 2. Bundesliga weiter fest im Blick. Bei Rot-Weiß Erfurt gelang den Hamburgern ein 3:0 (0:0). Nur noch ein Punkt fehlt der Mannschaft von Trainer Holger Stanislawski, um den Sprung in den Profi-Fußball perfekt zu machen. In Erfurt trafen Michel Mazingu-Dinzey (55.) und Ahmet Kuru (61./65.).

Den Rückschlag im Rennen um den Aufstieg nahm der 1. FC Magdeburg derweil gelassen hin. "Wir werden weiter an der Sensation basteln", sagte Trainer Dirk Heyne nach dem enttäuschenden 1:1 (0: 0) gegen Absteiger Bayer Leverkusen II mit ungebrochener Zuversicht.

Magdeburg noch vier Zähler über dem Strich

Zwei Runden vor dem Saisonende hat Magdeburg mit 59 Zählern noch vier Punkte Vorsprung vor dem ersten Nicht-Aufstiegsplatz und damit weiter beste Chancen, den direkten Durchmarsch aus der Oberliga in den Profi-Fußball perfekt zu machen. Die Verfolger VfL Osnabrück (55 Punkte), Dynamo Dresden (54) und Wuppertaler SV Borussia (54) wahrten aber durch Heimsiege ihre kleine Chance auf den Aufstieg.

Obwohl die Leverkusener dem Europapokalsieger der Pokalsieger von 1974 durch das späte Ausgleichs-Tor von Marius Schultens (88.) einen herben Dämpfer verpassten, hilft ihnen das nicht mehr. Nach dem SV Wilhelmshaven, Hertha BSC Berlin II und Borussia Mönchengladbach II steht die Bayer-Reserve als vierter von insgesamt fünf Absteigern fest.

Osnabrück bleibt zu Hause ungeschlagen

Der VfL Osnabrück holte beim 3:2 (0:1)-Erfolg im Nord-Derby gegen Holstein Kiel einen 0:2-Rückstand auf und bleibt zu Hause ungeschlagen. "Jetzt glaube ich wieder fest daran, dass wir noch eine Chance bekommen, in den Kampf um den Aufstieg einzugreifen", sagte VfL-Trainer Claus-Dieter Wollitz nach dem Ende der Negativserie von fünf Spielen ohne Sieg. Die Kieler rutschten auf einen Abstiegsplatz ab, weil die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund nach dem 1:1 (1:0) gegen Union Berlin bei Punktgleichheit die um vier Treffer bessere Tordifferenz aufweist.

Im Verfolger-Duell ließ Dynamo Dresden durch ein 3:0 (2:0) gegen Kickers Emden die Aufstiegs-Träume der Gäste aus Ostfriesland praktisch platzen. "Das war ein rabenschwarzer Tag. Unser Traum ist vorbei", sagte Kickers-Trainer Marc Fascher.

Der Wuppertaler SV wahrte seine kleine Aufstiegs-Chance durch einen 5:2 (2:0) gegen den bereits als Absteiger feststehenden SV Wilhelmshaven. "Wir geben die Hoffnung nicht auf", erklärte der neue WSV-Trainer Wolfgang Jerat, dessen Vertragsverlängerung um ein weiteres Jahr unmittelbar nach der Partie bekannt gegeben wurde.

Lübeck feiert Sieg nach Durststrecke

Im Abstiegskampf entledigte sich der VfB Lübeck, der zuvor aus sieben Spielen nur einen Punkt geholt hatte, dank eines 4:0 (3:0) gegen Absteiger Hertha BSC Berlin II fast aller Sorgen. Fortuna Düsseldorf sicherte den Klassenerhalt dank eines 3:2 (0:1)-Sieges nach zweimaligem Rückstand gegen die Reserve des Hamburger SV.

Mit den beiden Düsseldorfern Markus Anfang und Oliver Barth (beide Rote Karte) sowie den HSV-Kickern Preston Zimmerman (Gelb-Rot) und Boris Leschinski (Rot) flogen gleich vier Spieler vom Platz. Rot-Weiss Ahlen leistete sich eine bittere 0:3 (0:1)-Heimpleite gegen Absteiger Borussia Mönchengladbach II, ist aber wohl trotzdem in Sicherheit.

© SID

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