Fußball Regionalliga
WSV und Erfurt patzen im Aufstiegskampf

Das Führungsduo der Regionalliga Nord hat am zwölften Spieltag Niederlagen kassiert. Der Wuppertaler SV unterlag 0:1 bei Rot-Weiss Essen, Rot-Weiß Erfurt musste sich Schlusslicht Energie Cottbus II 0:1 geschlagen geben.

Die Fans von Rot-Weiss Essen träumen wieder von der Rückkehr in die 2. Bundesliga. Nach dem Fehlstart in die Saison der Regionalliga Nord mit zwei Punkten aus den ersten fünf Partien haben sich die Essener gefangen, feierten am 12. Spieltag einen verdienten 1:0 (0:0)-Heimsieg gegen Spitzenreiter Wuppertaler SV und verkürzten den Rückstand zu einem Aufstiegsplatz auf sieben Punkte.

"Der Schulterschluss zwischen Mannschaft und Fans ist vollzogen. Die Zuschauer haben uns phantastisch unterstützt", sagte RWE-Trainer Heiko Bonan nach dem sechsten Spiel in Serie ohne Niederlage.

Die Essener gewannen verdient, profitierten beim Siegtreffer von Sören Brandy (60.) allerdings von einem Patzer des WSV-Schlussmannes Christian Maly, der einen 20-Meter-Schuss passieren ließ. "Das Tor geht auf meine Kappe", gab Maly zu. WSV-Trainer Wolfgang Jerat nahm den Dämpfer gelassen hin: "Wir haben genug Zeit, um wieder in die Spur zu kommen." Erst am 19. Oktober geht es gegen Bremen II weiter.

Der WSV, der zum zweiten Mal in dieser Saison ohne Tor blieb, führt die Tabelle weiter mit 25 Punkten an. Neuer Zweiter ist Kickers Emden nach dem 1:0 (1:0)-Heimsieg gegen den 1. FC Magdeburg mit jetzt 23 Zählern. Die Ostfriesen profitierten von der sensationellen 0:1 (0:0)-Heimpleite von Rot-Weiß Erfurt gegen das zuvor sieglose Schlusslicht Energie Cottbus II. Die drittplatzierten Erfurter haben ebenso 21 Punkte auf dem Konto wie die spielfreie Düsseldorfer Fortuna.

Feuerwehr musste Platz in Emden trocken pumpen

Nur dank der Feuerwehr, die noch vor Spielbeginn Wasser vom Platz pumpte, konnte die Partie in Emden ausgetragen werden. Die Kickers nutzten das zum fünften Sieg im sechsten Heimspiel. Torhüter Marcus Rickert wehrte einen Handelfmeter von Magdeburgs Kapitän Mario Kallnik ab (71.).

Nach 806 Minuten ohne einen Cottbuser Treffer beendete Manuel Zemlin (62.) mit dem entscheidenden Tor in Erfurt die Negativ-Serie des Tabellenletzten, der wieder vom zwischenzeitlichen Interims-Cheftrainer Heiko Weber betreut wurde Allerdings beendeten die Gäste die Partie mit nur neun Spielern, nachdem Torschütze Zemlin (Gelb-Rot) und Sebastian Schuppan (Rote Karte) jeweils in der Nachspielzeit des Feldes verwiesen wurden.

Geyer kassiert erste Niederlage

Seine erste Niederlage als neuer Trainer von Dynamo Dresden kassierte Eduard Geyer mit dem 2:3 (1:2) bei Eintracht Braunschweig. Die Sachsen sind jetzt Tabellenneunter, die Eintracht rückte mit dem zweiten Saisonsieg auf Rang 17 vor.

Rot-Weiss Ahlen musste sich nach zuletzt zwei Siegen im West-Duell dem Aufsteiger Rot-Weiß Oberhausen 1:3 (1:1) geschlagen geben. Die "Kleeblätter" feierten bereits ihren dritten Auswärtssieg. Der 1. FC Union Berlin hat dank eines 2:0 (1:0)-Heimsieges gegen die zweite Mannschaft des SV Werder Bremen den Anschluss an die Qualifikationsplätze geschafft. Nachbar Babelsberg 03 rutscht dagegen in der Tabelle immer weiter ab, unterlag der Reserve des Hamburger SV 1:3 (0:2). Der VfL Wolfsburg II verlor das Aufsteiger-Duell gegen den SC Verl glatt 0:3 (0:1).

Die Partie zwischen Borussia Dortmund II und dem VfB Lübeck musste nach heftigen Regenfällen kurzfristig wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt werden und soll am Mittwoch, 10. Oktober, über die Bühne gehen.

© SID

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