Fußball-Skandal
Auch AC Mailand im Visier der Staatsanwaltschaft

Der Fußball-Skandal in Italien weitet sich immer mehr aus. Nach Juventus Turin, Lazio Rom und dem AC Florenz befindet sich mit dem AC Mailand ein vierter Traditionsclub im Visier der Staatsanwaltschaft.

HB MAILAND. Die Staatsanwaltschaft Neapel habe auch den Club von Silvio Berlusconi ins Visier genommen, berichtete die „La Gazzetta dello Sport“ am Samstag. Bislang hätten sich jedoch keine schwerwiegenden Verdachtsmomente gegen den Club oder Milan-Funktionäre ergeben.

„Wir haben nichts mit dem Skandal zu tun“, betonte der AC Mailand. Milans Vize-Präsident Adriano Galliani warnte auch bei den anderen Clubs vor Vorverurteilungen. „Noch ist nichts bewiesen“, sagte Galliani. Wer Fehler gemacht habe, müsse aber dafür zahlen.

Die neue italienische Regierung unter Ministerpräsident Romano Prodi kündigte unterdessen an, den nach dem Rücktritt von Präsident Franco Carraro führungslosen Fußballverband (FIGC) von einem Politiker kommissarisch leiten zu lassen. Der vorgeschlagene frühere Staatssekretär von Ex-Ministerpräsident Berlusconi, Gianni Letta, lehnte jedoch ab. Letta hatte sich im Vorfeld der Olympischen Spiele in Turin mehrfach als erfolgreicher Krisenmanager bewährt.

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