Fußball Spanien
Ex-Barca-Präsident Laporta muss vor Gericht

Joan Laporta, Ex-Präsident des FC Barcelona, muss sich nach einer Abstimmung der Barca-Mitglieder für die finanziellen Verluste während seiner Amtszeit vor Gericht verantworten.

Joan Laporta, ehemaliger Präsident des spanischen Meister FC Barcelona, muss sich vor Gericht verantworten. Zusammen mit seinem damaligen Management wird er das Minus von knapp 77,1 Mill. Euro nach Steuern in der vergangenen Spielzeit erklären müssen.

Bei einer Befragung stimmberechtigter Klubmitglieder fiel das Ergebnis mit 486 gegen 439 bei 113 ungültigen Stimmen für das gerichtliche Vorgehen aus. Dies gaben die Katalanen am Samstag bekannt. "Das Management um Joan Laporta, das am 30. Juni abgelöst wurde, wird sich für seine Handlungen vor Gericht verantworten müssen", hieß es in einer ersten Stellungnahme. "Das ist die wichtigste Entscheidung in der Geschichte des Vereins", sagte Sandro Rosell, derzeitiger Präsident des katalanischen Klubs, nach der Abstimmung.

Laporta muss undurchsichtige Zahlungen erklären

Laporta wird sich für etliche undurchsichtige Zahlungen verantworten müssen. So zahlte das Barca-Management im Sommer 2009 rund acht Mill. Euro an den Berater von Zlatan Ibrahimovic, der vor einem Jahr vom italienischen Topklub Inter Mailand zu Barca gewechselt war.

Der 48-jährige Laporta war von 2003 bis zum Sommer 2010 Präsident des FC Barcelona. In dieser Zeit feierte der Klub zweimal den Gewinn der Champions League (2006, 2009) und wurde viermal spanischer Meister (2005, 2006, 2009, 2010).

© SID

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