Fußball Spanien
Meister Barcelona versenkt das "Gelbe U-Boot"

Der FC Barcelona marschiert in der spanischen Primera Division auch nach dem Heimspiel gegen den FC Villarreal weiter Richtung Titelverteidigung. Am zwölften Spieltag schlugen die Katalanen das "Gelbe U-Boot" mit 4:0.

Auf dem Weg zur Titelverteidigung hat der spanische Meister FC Barcelona in der Primera Division die zwölfte Hürde locker genommen. Gegen den Tabellenneunten FC Villarreal setzte sich der Champions-League-Sieger 4:0 (1:0) durch.

In der Tabelle hielt der Tabellenführer aus Barcelona damit seinen Drei-Punkte-Vorsprung vor dem Erzrivalen Real Madrid. Der Rekordmeister siegte dank eines Treffers von Stürmer Raul (52.) mit 1:0 beim FC Valencia.

Sevilla bleibt erster Verfolger

Tabellenzweiter bleibt weiterhin der FC Sevilla mit nur einem Zähler Rückstand auf "Barca". Der Uefa-Pokal-Sieger setzte sich mit Andreas Hinkel in der Startelf am Sonntagabend 3:1 (2:0) bei Athletic Bilbao durch. Die Treffer besorgten schon in der Anfangsphase Luis Fabiano (4.) und Martí (9.). Aduriz konnte für die gastgebenden Basken verkürzen (68.), ehe Fabiano mit seinem zweiten Tor in der Nachspielzeit den Schlusspunkt setzte. Hinkel wurde in der 67. Minute ausgewechselt.

Bernd Schuster betrachtete das enttäuschende 0:0 seines FC Getafe gegen UD Levante derweil von einem Kommentatorenplatz aus. In der Vorwoche hatte der Europameister von 1980 bei der Niederlage in Villarreal (0:1) den Schiedsrichter verbal attackiert und war auf die Tribüne geschickt worden. Immerhin hielt auch gegen Levante die Serie des Tabellensechsten: Das Team aus der Vorstadt von Madrid ist als einziges Team der Liga zuhause noch ohne Gegentor.

Ronaldinho: "Habe von diesem Tor geträumt"

Ronaldinho (35.) stellte per Foulelfmeter die Pausenführung her, Eidur Gudjohnsen (55.) und Andres Iniesta (70.) schraubten das Ergebnis auf 3:0 hoch. Für den Schlusspunkt sorgte erneut der brasilianische Superstar Ronaldinho, der mit einem akrobatischen Fallrückzieher aus der Drehung den Endstand besorgte.

"Ich habe in diesem Moment nicht viel nachgedacht. Es passierte einfach so", sagte der 26-Jährige. Vor 80 000 Zuschauern im Stadion Nou Camp gelang dem Weltfußballer mit seinem zehnten Saisontor der Geniestreich.

"Als ich den Ball annahm, lag er genau richtig und alles Weitere passierte von allein", schilderte der Weltmeister von 2002 die Situation und verriet: "Seitdem ich ein kleiner Junge bin, habe ich von diesem Tor geträumt. Ich werde diesen Treffer nie vergessen. Nun kann ich mir meine weiteren Traumtore erfüllen, die ich von der Mittellinie erzielen will", sagte der von Beifallsstürmen des Publikums begleitete Superstar.

Auch "Barca"-Trainer Frank Rijkaard war voll des Lobes für seinen Offensivspieler: "Ronaldinhos zweites Tor gehört zu den Wundern, die durch die besonderen Emotionen in unserem Stadion entstehen und die jedem Fußball-Fan das Herz höher schlagen lassen."

Barcelonas Torhüter Victor Valdes zeigte mit seinem Gegenüber Mitgefühl, zumal er oft Opfer ähnlicher Ronaldinho-Tore wird: "So etwas macht er hin und wieder auch im Training. Es ist für jeden Keeper ein Albtraum.´"

© SID

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