Fußball Spanien
Neun Madrilenen gewinnen Supercup gegen Valencia

Real Madrid hat nach einem 4:2 (0:1) gegen Valencia mit Torwart Timo Hildebrand den spanischen Supercup gewonnen. Nach zwei Platzverweisen waren die Madrilenen nur noch zu neunt.

Real Madrid hat gegen den Pokalsieger FC Valencia mit Torhüter Timo Hildebrand den spanischen Supercup gewonnen. Und das, obwohl am Ende der Spielzeit nur noch neun Madrilenen auf dem Platz standen. Der spanische Rekordmeister bescherte seinem Trainer Bernd Schuster damit den ersten Titel der neuen Saison. Trotz der Platzverweise für die beiden Niederländer Rafael van der Vaart (40.) und Ruud van Nistelrooy (73.) gewannen die Königlichen die Partie 4:2 (0:1) und holten sich nach der 2:3-Niederlage im Hinspiel eine Woche zuvor in Valencia die Trophäe. Christoph Metzelder kam bei Real wegen einer Verletzung nicht zum Einsatz.

Europameister David Silva hatte Valencia in der 32. Minute mit einem Flachschuss aus 20 Metern etwas überraschend in Führung gebracht, und als acht Minuten später der Ex-Hamburger van der Vaart nach einem groben Foul an Juan Manuel Mata bei seinem ersten Pflichtspiel für Real im heimischen Bernabeu-Stadion die Rote Karte sah, schienen die Gäste auf der Siegerstraße zu sein. Doch Valencia tat zu wenig in der Offensive, und hinten musste Hildebrand mehrfach eingreifen.

In der 49. Minute erzielte van Nistelrooy per Handelfmeter den Ausgleich, schwächte seine Mannschaft dann aber durch seine Gelb-Rote Karte (73.) erneut. Doch mit zwei Spielern weniger erzwang Real dann angetrieben von Arjen Robben doch noch den Sieg. Zunächst traf Europameister Sergio Ramos per Abstauber zum 2:1 (77. ), dann überlistete der eingewechselte Ruben de la Red Hildebrand mit einem Schuss aus 35 Metern zum 3:1 (86.). Der zweite Joker Gonzalo Higuain erhöhte sogar auf 4:1 (89.). Der Anschlusstreffer von Fernando Morientes (90.) kam für Valencia zu spät.

Der Brasilianer Robinho, der unbedingt von Real zum FC Chelsea wechseln möchte, stand bei den Madrilenen zwar im Kader, kam aber nicht zum Einsatz. Von den eigenen Fans wurde er sogar ausgepfiffen, so dass Schuster ihn nicht einmal zum Warmlaufen schickte.

© SID

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