Fußball Spanien
Real bietet angeblich 80 Millionen für Ronaldo

Spanischen Medienberichten zufolge bietet Rekordmeister Real Madrid 80 Mill. Euro für den portugiesischen Weltklassespieler Cristiano Ronaldo von Manchester United. Das wäre der teuerste Transfer aller Zeiten.

Cristiano Ronaldo wird weiterhin von Spaniens Rekordmeister Real Madrid umworben. Die Tageszeitung AS berichtete am Mittwoch, dass sich die "Königlichen" die Dienste des 22-Jährigen von Manchester United 80 Mill. Euro kosten lassen wollen, was Ablöse-Weltrekord wäre. Den hält bislang Frankreichs dreimaliger Weltfußballer Weltstar Zinedine Zidane, der beim Transfer 2001 von Juventus Turin zu Real 76 Mill. Euro gekostet hatte.

Unmoralisches Angebot oder Preistreiberei?

Allerdings stellte die Gazette AS, der ein guter Draht zum Berater des Manu-Torjägers nachgesagt wird, die Summe einfach so in den Raum - ohne Quellenangabe. In Spanien wird die neuerliche Schlagzeile von Insidern als Ballyhoo und gezielte Preistreiberei abgetan.

Schließlich trifft es sich gut, dass United den bis 2010 laufenden Vertrag mit dem 16-fachen Saisontorschützen in der Premier League vorzeitig bis 2012 verlängern will. Eine angebliche Offerte von Real könnte den Marktwert von Cristiano Ronaldo und somit dessen Jahressalär in Old Trafford erhöhen. Seine Gage soll im Augenblick bei Manu bei rund 100 000 Euro in der Woche liegen, über eine Erhöhung auf 150 000 Euro wird längst spekuliert.

Ferguson kritisiert Real und "Barca"

Erst vor kurzem hatte Manu-Teammanager Sir Alex Ferguson das Gebaren der "Königlichen" und des spanischen Meisters FC Barcelona an den Pranger gestellt. Der schottische Fußballlehrer warf den Renommierklubs vor, Cristiano Ronaldo als "Verhandlungsobjekt" zu missbrauchen. Es gehe beim Buhlen um den portugiesischen Nationalspieler und WM-Teilnehmer nur darum, Pluspunkte im jeweiligen Präsidentschaft-Wahlkampf zu sammeln, so Ferguson.

"Die Sache ist eindeutig: beide Teams haben im Sommer Wahlen. Seit ich bei United bin, wurden bei Wahlen dieser beiden Klubs immer die besten Spieler der Welt dazu benutzt, um Wahlpropaganda zu betreiben", erklärte "Fergie".

Ferguson ist allerdings überzeugt, dass sein Angreifer die Taktik der spanischen Klubs durchschaue. "Sie dürfen sich nicht vertun, Cristiano ist intelligent genug. Er weiß genau, dass er nur als Schachfigur benutzt wird", äußerte der seit 1986 bei Manchester amtierende Chefcoach.

© SID

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