Fußball Spanien
Real buhlt offiziell um Milan-Coach Ancelotti

Der spanische Rekordmeister Real Madrid hat das Werben um Milan-Coach Carlo Ancelotti intensiviert. Adriano Galliani, Vize-Präsident des AC Mailand, bestätigte das Interesse der "Königlichen" in einem Interview.

Der Flirt zwischen Spaniens Rekordmeister Real Madrid und Trainer Carlo Ancelotti vom italienischen Spitzenklub AC Mailand nimmt immer konkretere Züge an. Die "Königlichen" haben nun auch offiziell ihre Fühler nach dem Italiener ausgestreckt. "Ja, es ist wahr. Real Madrid ist interessiert", bestätigte Mailands Vize-Präsident Adriano Galliani, um jedoch gleichzeitig einen Wechsel seines Star-Trainers auszuschließen: "Ich bin bereit, eine Wette einzugehen, dass er auch in der nächsten Saison Trainer von AC Mailand bleibt", betonte Galliani gegenüber der La Gazzetta dello Sport.

Unter seinem neuen Präsidenten Fernando Martin sucht der spanische Ex-Meister einen Nachfolger für Juan Ramon Lopez Caro. Europas neunmaliger Europapokalsieger der Landesmeister war Anfang März im Achtelfinale der Champions League am FC Arsenal (0:1/0:0) gescheitert und liegt in der Meisterschaft am 28. Spieltag nach dem 0:0 gegen Betis Sevilla elf Punkte hinter Tabellenführer FC Barcelona zurück.

Ancelotti fühlt sich geehrt

Ancelotti selbst hatte sich in der vergangenen Woche vom Interesse der Spanier geschmeichelt gezeigt: "Wenn ein Verein wie Real dich haben will, ist das eine Ehre und toll für das Selbstwertgefühl." Gleichzeitig hatte der Coach wegen der anhaltenden Probleme bei Real den Zeitpunkt eines Wechsels als unglücklich bezeichnet und auf seinen laufenden Vertrag bei Milan hingewiesen.

Nach Problemen zu Beginn der Saison sitzt der 46 Jahre alte Ancelotti bei Milan fest im Sattel. In der Meisterschaft festigten die Rossoneri den zweiten Platz hinter Juventus Turin, in der Champions League steht Milan nach dem Erfolg gegen Bayern München (1:1 und 4:1) im Viertelfinale. Galliani: "Er wird noch viele Jahre bei Milan bleiben. Wir verkaufen unsere besten Spieler nicht, warum sollten wir dann unsere besten Trainer gehen lassen?"

© SID

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