Fußball Spanien
Real-Präsident Perez plant Bau eines Freizeitparks

Der neue Präsident von Real Madrid Florentino Perez will auf dem Trainingsgelände des Vereins einen Freizeitpark erbauen und damit "die Geschichte Reals auf Disney-Art erzählen".

Die "beste Mannschaft des 21. Jahrhunderts" und ein "phänomenaler" Freizeitpark: Baumogul Florentino Perez packt als neuer Präsident des spanischen Rekordmeisters Real Madrid den Spaten aus und will neben einem galaktischen Team auf dem Trainingsgelände der Königlichen in Valdebebas auch noch einen Freizeitpark in Disneyland-Manier für rund 300 Mill. Euro errichten.

"Wir wollen die Geschichte Reals auf Disney-Art erzählen. Dort wollen wir mit der neuesten Technologie in einem phänomenalen Park die besten Momente von Real zeigen. Das Projekt kostet zwar um die 300 Mill. Euro, aber wir werden kein Problem haben, es rentabel zu machen", sagte Perez in einem Interview mit der spanischen Sporttageszeitung AS.

Der Baubeginn für den Freizeitpark ist noch nicht terminiert. Ohnehin will Perez gemeinsam mit dem neuen Trainer Manuel Pellegrini und dem neuen Generaldirektor Jorge Valdano in den kommenden vier Wochen zunächst den Kader für die kommende Saison zusammenstellen. Bei der Auswahl der Spieler sind Pellegrini und Valdano dank des schwerreichen Bauunternehmers Perez zumindest finanziell kaum Grenzen gesetzt.

Van der Vaart bei Chelsea im Gespräch

"Wir wollen die beste Mannschaft des 21. Jahrhunderts aufbauen. Bis Ende Juni wollen wir alle Transfers abgewickelt haben. Es wird auch Abgänge geben", sagte Perez. Einer der ersten Abgänge könnte der Ex-Hamburger Rafael van der Vaart sein. Der niederländische Nationalspieler kam in der Rückrunde kaum noch über die Rolle des Bankdrückers hinaus und wird mit dem FC Chelsea in Verbindung gebracht.

Bessere Karten scheint dagegen wieder Nationalspieler Christoph Metzelder zu haben, der nach der Zehn-Spiele-Sperre für Pepe zuletzt in der Startelf stand. "Ich will bei Real weiterspielen. Madrid ist die beste Mannschaft der Welt", hatte der Innenverteidiger zuletzt erklärt und damit allen Interessenten aus der Bundesliga eine Absage erteilt.

Perez setzt auf spanische Spieler

Perez kündigte zudem an, wieder vermehrt auf spanische Spieler zu setzen. Auf der Wunschliste stehen neben Xabi Alonso vom FC Liverpool aber auch Cristiano Ronaldo von Manchester United und Franck Ribery vom deutschen Rekordmeister Bayern München. Der gewünschte Transfer von Kaka (AC Mailand) hat sich aber offenbar zerschlagen. "Lasst mich endlich damit in Ruhe. Ich habe mich für den AC Mailand entschieden", sagte der Brasilianer und versuchte damit, die italienischen Tifosi zu beruhigen.

Auch Inter Mailands Stürmer Zlatan Ibrahimovic steht auf der Wunschliste von Perez. Der Schwede Ibrahimovic hatte trotz des Meistertitels in der Serie A zuletzt einen Klubwechsel nicht ausgeschlossen. "Ich bin kein Spieler, der sein Leben lang bei einem einzigen Klub bleibt", sagte Ibrahimovic.

Während die Königlichen für Ibrahimovic, Ronaldo oder Ribery ordentlich in die Kasse greifen müssten, ist offenbar zumindest die Berater-Tätigkeit von Ex-Superstar Zinedine Zidane kostenfrei. "Er möchte kein Geld haben. Nichts interessiert ihn weniger als das. Zinedine wird ein Botschafter des Klubs, er wird uns mit seiner Erfahrung nutzen", sagte Perez.

© SID

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