Fußball Spanien
Schuster mit Real Madrid weiter siegreich

Durch einen 2:0-Erfolg über Betis Sevilla hat Real Madrid die Tabellenführung in der spanischen Primera Divison zurückerobert. Raul und Julio Baptista schossen die Tore für den Klub von Trainer Bernd Schuster.

Auch wenn es unter der Regie von Trainer Bernd Schuster schon bessere Spiele von Real Madrid gab, haben die "Königlichen" die Tabellenführung in der spanischen Primera Division zurückerobert. Durch ein 2:0 gegen Betis Sevilla setzte sich das Team aus der Hauptstadt wieder an die Spitze. Die Tore für Real, das auf den leicht angeschlagenen Christoph Metzelder verzichten musste, erzielten Kapitän Raul in der 67. Minute per Foulelfmeter und Julio Baptista (85.) mit einem spektakulären Fallrückzieher.

"Baptista schönt das Ergebnis. Ein unglaublicher Fallrückzieher rettet ein schwaches Spiel von Real", schrieb die spanische Zeitung AS. Durch den Sieg kletterten die "Königlichen" nach dem fünften Spieltag in der Tabelle wieder ganz nach oben, nachdem sie am Tag zuvor kurzfristig den ersten Platz an den FC Villarreal (2:0 in Santander) verloren hatten.

Real, das noch ungeschlagen ist, führt die Tabelle nun mit 13 Zählern an, gefolgt von Villarreal und dem FC Valencia (jeweils zwölf Punkte). Auf Rang vier liegt Reals großer Rivale FC Barcelona mit elf Punkten.

Die Madrilenen taten sich allerdings schwer gegen die Mannschaft aus Sevilla, bei der David Odonkor von Beginn an spielte. "Odonkor zeigte, dass er ein schneller Spieler ist, aber seine Vorlagen kamen nicht an. Er hatte nicht seinen besten Tag", schrieb die spanische Tageszeitung Marca. Der deutsche Nationalspieler wurde im Schlussspurt ausgewechselt.

Sevilla im Pech

Kellerkind Sevilla hatte gegen den Favoriten die besseren Chancen, traf allein dreimal das Aluminium. Ein Tor wollte aber nicht gelingen. Statt dessen traf der spanische Meister durch Baptista und Raul. Es war der erste verwandelte Elfmeter des Real-Kapitäns, der selbst gefoult worden war, seit April 2000. Der etatmäßige Elfmeterschütze Ruud van Nistelrooy war angeschlagen.

© SID

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