Fußball Spanien
Schuster musste in die eigene Tasche greifen

Der Weg zum Traumjob führte für Bernd Schuster über sein "Sparbuch". Der deutsche Trainer musste sich beim FC Getafe "freikaufen", um zu Rekordmeister Real Madrid wechseln zu können.

Aus eigener Tasche hat Bernd Schuster die Freigabe für seinen Wechsel auf den Trainerstuhl beim spanischen Rekordmeister Real Madrid bezahlt. "Es ist leider wahr, ich musste mich selbst freikaufen. Ich hatte zwar die Zusage vom Verein und Präsidenten, bei einer Anfrage eines großen Klubs gehen zu können. Doch als Real ins Spiel kam, war plötzlich alles vorbei. Da ging es um den spanischen Stolz. Hinterher war ich der Dumme, musste selbst zahlen", sagte der 47-Jährige in einem Interview mit der Bild-Zeitung zu der Einigung mit seinem vorigen Arbeitgeber FC Getafe.

Beim Madrider Vorstadtklub, den er in der vergangenen Saison der Primera Division auf den neunten Tabellenplatz und in das Pokalfinale geführt hatte, war der Kontrakt ursprünglich bis 2008 datiert. Als Entschädigung soll Getafes Klubboss Angel Torres 480. 000 Euro verlangt haben. Getafe verpflichtete als Nachfolger für Schuster den ehemaligen dänischen Weltklassestürmer Michael Laudrup.

© SID

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