Fußball Spanien
Schuster: "Wir haben einen dicken Geldkoffer"

Cristiano Ronaldo, Kaka, Arjen Robben: Die Wunschliste von Real Madrids neuem Trainer Bernd Schuster ist lang. "Der ein oder andere Spieler wird definitiv noch kommen", kündigte der 47-Jährige an.

Der Brasilianer Kaka von Champions-League-Sieger AC Mailand steht weiter ganz oben auf dem Wunschzettel von Real Madrids neuem Trainer Bernd Schuster. "Vor ein paar Monaten war Real an Cristiano Ronaldo dran, dann an Kaka und hat für ihn bis zu 80 Mill. Euro geboten. Diese Option gibt es ja immer noch. Wir haben einen richtig dicken Geldkoffer, der ein oder andere Spieler wird definitiv noch kommen. Aber es ist schwierig, so große Spieler von ihren Vereinen wegzulotsen", sagte Schuster im aktuellen Sportstudio des ZDF.

Auch Robben im Gespräch

Der Europameister von 1980 weilt mit den "Königlichen", die ihre Fühler zudem nach Arjen Robben vom FC Chelsea ausgestreckt haben, derzeit im Trainingslager in Irdning/Österreich und feierte am Wochenende mit einem 2:0-Erfolg gegen den englischen Zweitligisten Stoke City ein erfolgreiches Debüt. Kapitän Raul (18.) und Roberto Soldado (73./Foulelfmeter) trafen für Madrid. Christoph Metzelder hatte über 45 Minuten einen überzeugenden ersten Auftritt und wurde in der Halbzeit ausgewechselt. Der nächste Test steht für Real am Dienstag bei Hannover 96 an.

Vier Wochen vor Saisonbeginn in der Primera Division führt Schuster derzeit zahlreiche Einzelgespräche mit den Spielern und versucht seine Philosophie des Offensivfußballs zu vermitteln. "Der Druck ist unheimlich groß. Wir wissen, dass wir Erfolg haben und darüber hinaus noch herausragenden Fußball spielen müssen", erklärte der frühere Mittelfeldregisseur.

Zukunft in der Bundesliga denkbar

Schuster, der in Madrid einen Drei-Jahres-Vertrag unterschrieben hat, kann sich nach seiner Zeit bei Real unter anderem auch eine Rückkehr in die Bundesliga vorstellen. "Auch meine Ära bei Real Madrid wird einmal zu Ende gehen. Die Erfahrungen, die ich als Trainer in Spanien gemacht habe, sind eine gute Basis, um auch in Deutschland zu arbeiten", meinte der "blonde Engel".

© SID

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