Fußball Spanien
Vier Teams hoffen auf den erlösenden Sieg

Einen wird es treffen: Real Valladolid, Recreativo Huelva, CA Osasuna und Real Saragossa machen am 38. Spieltag der Primera Division den dritten Absteiger unter sich aus.

Der Titel ist entschieden, die Champions-League-Plätze vergeben: Wenn heute die spanische Primera Division in den 38. und letzten Spieltag der Saison startet, gilt das Hauptaugenmerk dem Abstiegskampf. Gesucht wird der dritte Absteiger neben Real Murcia und UD Levante. Sorgen machen müssen sich noch vier Klubs.

Die ungewöhnliche Konstellation will es dabei, dass am Sonntag (ab 18 Uhr) alle vier Vereine ihr Schicksal noch selber in der Hand haben. Real Valladolid, Recreativo Huelva, CA Osasuna und Real Saragossa wären jeweils mit einem Sieg gerettet. Für den aktuellen Tabellen-18. aus Saragossa gilt dies, da die Konkurrenten aus Huelva und Valladolid im direkten Duell aufeinander treffen.

"Wir sind darauf vorbereitet, da draußen zu sterben"

Die schlechtesten Karten hat Saragossa dennoch. Auswärts hat der als Champions-League-Kandidat in die Saison gestartete Klub seit Oktober nicht mehr gewonnen - und nun geht es zu den Insulanern von RCD Mallorca, die zuletzt fünf Siege in Folge einfuhren und noch Chancen auf einen Uefa-Pokal-Platz haben. "Wir sind darauf vorbereitet, da draußen zu sterben", sagte Kapitän Alberto Zapater bereits: "Aber wir werden alles geben."

Ein Punkt mehr auf dem Konto hat Osasuna Pamplona. Doch auch der Pokalfinalist von 2005 steht bei Racing Santander vor einer schwierigen Aufgabe: Der aktuelle Sechste muss ebenfalls unbedingt gewinnen, um sich einen Platz im Uefa-Cup zu sichern.

Die größte Spannung aber dürfte beim Aufeinandetreffen von Huelva und Valladolid herrschen. Ein Unentschieden würde den Gästen wegen des besseren direkten Vergleichs gegenüber Saragossa schon reichen, Huelva muss dagegen voll auf Sieg spielen.

Vorzeitige Sommerpause für Meister Real?

Am anderen Ende der Tabelle erwartet Meister Real Madrid den Tabellenletzten UD Levante. Ob das Spiel überhaupt angepfiffen wird, ist wegen eines angedrohten Streiks der Gäste noch fraglich. Der Grund: Der finanziell angeschlagene Klub aus Valencia schuldet den Profis Gehälter in einem Gesamtvolumen von angeblich 18 Mill. Euro. "Wir haben einstimmig beschlossen, nicht anzutreten. Wir haben die Nase voll von den leeren Versprechungen des Vorstandes. Ich habe mit mehreren Profis von Real gesprochen - und sie zeigen Verständnis für unsere Entscheidung", sagte Kapitän Luis Manuel Rubiales bereits.

Der Spieltag in der Übersicht:

Espanyol Barcelona - UD Almeria (heute, 20 Uhr), Real Murcia - FC Barcelona (22 Uhr), Getafe - Betis Sevilla, Recreativo Huelva - Real Valladolid, FC Valencia - Atletico Madrid, Real Mallorca - Real Saragossa, Racing Santander - CA Osasuna Pamplona (alle Sonntag, 18 Uhr), Real Madrid - UD Levante (20 Uhr), Deportivo La Coruna - FC Villarreal, FC Sevilla - Athletic Bilbao (beide 21 Uhr)

© SID

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