Fußball Supercup
"Manu" und Zenit kämpfen um Europas Krone

In Monaco findet am heutigen Abend das europäische Supercup-Finale zwischen Champions-League-Sieger Manchester United und Uefa-Pokal-Gewinner Zenit St. Petersburg statt.

Champions-League-Sieger Manchester United trifft heute Abend in Monaco (20.45 Uhr/live bei Premiere) im Kampf um den europäischen Supercup auf den russischen Uefa-Pokal-Gewinner Zenit St. Petersburg. Verzichten muss "Manu" dabei weiter auf Superstar Cristiano Ronaldo. Seit gut zwei Monaten ist der Portugiese infolge einer Operation am Sprunggelenk außer Gefecht gesetzt. Den Trip ins Fürstentum trat er dennoch mit an - zur Frustbewältigung.

"Ich möchte bei der Mannschaft sein. Es ist eine schwierige Situation, so lange Zeit nicht mehr gegen einen Ball getreten zu haben. Ich bin sehr traurig, muss aber geduldig sein. Das Schlimmste liegt längst hinter mir", sagt der 23-Jährige, der erst Anfang Oktober im "Manu"-Aufgebot zurückerwartet wird. Vorher muss es für den englischen Meister auch ohne den Dribbelkünstler gehen.

Mit einem Sieg gegen Zenit könnten seine Mannschaftskameraden ein wenig Balsam auf die geschundene Seele des Angreifers reiben. "Wir wollen dieses Spiel unbedingt gewinnen", sagt Manchesters Teammanager Sir Alex Ferguson, der seinen Klub zuletzt vor 18 Jahren zum Supercup-Sieg geführt hatte und die Partie am Freitag auch als wichtige Etappe auf dem Weg zu einem erfolgreichen Saisonverlauf sieht. So soll sich seine Mannschaft weiter einspielen.

"Wir haben die Gelegenheit, Anderson nach seiner Teilnahme an den Olympischen Spielen, Nani nach seiner Sperre in der Premier League und Gray Neville nach seiner Verletzung die nötige Spielpraxis zu geben", meint Ferguson, weist Spekulationen, er würde die Begegnung nur als Test unter Wettkampfbedingungen ansehen aber zurück. 1999 hatte der Coach im Supercup gegen Lazio Rom einige Stammspieler geschont und prompt mit 0:1 verloren: "Schon damals habe ich mir geschworen, so etwas nie wieder zuzulassen."

Zenit hofft auf Tore von Neuzugang Danny

Bei Zenit steht derweil der unter der Woche verpflichtete Stürmer Danny im Blickpunkt. Die russische Rekordablösesumme in Höhe von 30 Mill. Euro war St. Petersburg der Angreifer des Ligarivalen Dynamo Moskau wert. Offenbar ist der Transfer auch eine Reaktion auf die weiterhin nicht abreißen wollenden Wechselgerüchte um EM-Star Andrej Arschawin, der gegen Manchester wohl nicht spielen wird und weiter auf einen Wechsel in eine europäische Top-Liga hofft.

Neben Danny setzt Zenit-Trainer Dick Advocaat in der Offensive vor allem auf Pawel Pogrebnijak, der nach der verletzungsbedingten EM-Absage wieder ansteigende Form zeigt. In der vergangenen Uefa-Cup-Saison hatte der Torjäger zehnmal ins Schwarze getroffen und auch Bayern München mit seinen Treffern im Halbfinale aus dem Wettbewerb gekegelt.

© SID

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