Fußball U21
3:1-Sieg für U21 gegen Armenien in Ahlen

Die U21-Junioren des DFB haben gegen Armeniens A-Nationalmannschaft in Ahlen verdient mit 3:1 (1:1) gewonnen. Stefan Kießling, Christian Schulz und Malik Fathi trafen für das Team von DFB-Trainer Dieter Eilts.

Zwei Monate vor der Europameisterschaft in Portugal haben die U21-Junioren des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) einen Achtungserfolg gefeiert. Die Mannschaft von Trainer Dieter Eilts besiegte in Ahlen die A-Nationalmannschaft Armeniens mit 3:1 (1:1). In einer schwachen Anfangsphase gerieten die DFB-Junioren durch Aram Hakobian frühzeitig in Rückstand (7.). Nach einer halben Stunde rappelte sich die Eilts-Elf aber auf und kam durch Tore des Nürnbergers Stefan Kießling (36.), des Bremers Christian Schulz (58.) und des eingewechselten Berliners Malik Fathi (79.) noch verdientermaßen zum zwölften Sieg in 16. Länderspiel unter dem deutschen Europameister von 1996.

Es war der vorletzte ernsthafte Test der deutschen U21 vor der EM-Endrunde (23. Mai bis 4. Juni). Die Generalprobe absolviert der deutsche Nachwuchs, der in der EM-Vorrunde auf Gastgeber Portugal, Frankreich sowie Serbien und Montenegro trifft, am 17. Mai in den Niederlanden. Zudem tritt die deutsche U21 am 25. April noch zu einem Testspiel beim Amateurklub FC Aschheim an.

DFB-Coach Dieter Eilts hatte kurzfristig vor der Partie in Ahlen auf drei Spieler verzichten müssen. Der Freiburger Sascha Riether fiel ebenso verletzt aus wie der Mönchengladbacher Nando Rafael und der Frankfurter Alex Meier, dessen geplantes Debüt damit ins Wasser fiel. Gegen die eingespielten Armenier - sieben Spieler aus der Stammformation kommen vom Meister Pjunik Jerewan - brauchten die Gastgeber dann auch lange um ins Spiel zu finden. Verdiente Strafe war der frühe Rückstand durch Hakobian, der nach gleich mehreren Schnitzern in der deutschen Hintermannschaft aus kurzer Distanz vollenden konnte.

Nach einer halben Stunde legte die Eilts-Truppe ihre Verkrampfung allmählich ab und kam gleich mit der ersten nennenswerten Chance zum Ausgleich. Nach einer Flanke des Dortmunders David Odonkor ließ Kießling den armenischen Kapitän Sargis Howswepian trotz dessen Erfahrung von 80 Länderspielen wie einen Anfänger aussehen und köpfte aus etwa sieben Metern ein. Noch vor der Pause hatte Odonkor, dessen gesamte Familie die Partie im Wersestadion verfolgte, die Führung auf dem Fuß, sein 18-m-Schuss landete jedoch auf dem Tornetz.

Nach der Pause hatten die DFB-Junioren das Spiel endgültig im Griff. Nachdem Kießling aus aussichtsreicher Position zunächst vergab (54.), schoss ausgerechnet Schulz die Gastgeber in Führung. Der bis dahin schwächste deutsche Spieler fasste sich aus 18 Metern ein Herz und schoss den Ball in den rechten oberen Torwinkel. Fathi machte elf Minuten vor dem Ende mit einem Kopfball-Tor alles klar.

Während die deutsche Abwehr alles andere als sattelfest war, sahen die etwa 3 000 Zuschauer zumindest in der Offensive einige gelungene Aktionen. Neben Kießling, der die armenische Abwehr ständig beschäftigte, gefielen dabei vor allem die spielfreudigen Odonkor und Piotr Trochowski (Hamburger SV).

© SID

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