Fußball U21
Deutsche U21 gegen Rumänien unter Zugzwang

Siegen oder Fliegen heißt es für die deutsche U21-Nationalmannschaft im EM-Qualifikationsspiel gegen Rumänien heute (20.15 Uhr/live im DSF) in Wilhelmshaven. Bei einem Sieg hätte die DFB-Elf die Play-offs erreicht.

Für die deutsche U21-Nationalmannschaft geht es heute im EM-Qualifikationsspiel gegen Rumänien in Wilhelmshaven (20.15 Uhr/live im DSF) um Alles oder Nichts. Nur bei einem Sieg würde das Team des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) die nächste Runde erreichen. "Ich habe überhaupt keine Bedenken", versicherte Torhüter Michael Rensing von Bayern München: "Die Rumänen sind ein Super-Team, sie gehören zur Elite Europas. Aber wir wissen, dass wir die bessere Mannschaft sind und gehen mit breiter Brust in dieses Spiel."

Dass die DFB-Youngster durch das magere 3:2 in Nordirland eine optimale Ausgangsposition verschenkten und nun zwingend gewinnen müssen, um die Play-offs um die sieben Tickets im Oktober zu erreichen, beschäftigte sie zu Wochenbeginn nicht mehr. "Vielleicht ist es sogar besser so, dass wir einen Sieg brauchen", meinte Piotr Trochowski (Hamburger SV): "Auf Unentschieden spielen, ist nicht unser Ding."

Zwar wisse man, dass von dieser Partie "einiges abhängt", bis hin zu den Olympia-Tickets, die bei der EM-Endrunde in den Niederlanden vergeben werden, "aber wir haben immer noch alles in der Hand und sind überzeugt von uns. Außerdem werden uns die Rumänen besser liegen als die Nordiren, weil sie besser Fußball spielen."

Kapitän Kießling fehlt verletzungsbedingt

Die Partie in Nordirland war in der Schlussphase zu "einer einzigen Klopperei" (Marvin Matip) mutiert, doch außer Kapitän Stefan Kießling, der einen Teileinriss der Beckenmuskulatur erlitt, sind alle Spieler wieder fit. Auch der Mönchengladbacher Eugen Polanski, der in Lurgan wegen einer Bänderdehnung nicht zum Einsatz kam, wird am Dienstag spielen können.

Trainer Dieter Eilts ließ die Osteuropäer beobachten, zeigte seinen Spielern auch eine DVD und kam zu dem Schluss: "Das wird verdammt schwer." Die Rumänen seien "eine gut organisierte und körperlich robuste Mannschaft. Aber wir müssen nicht an unseren Fähigkeiten zweifeln. Wir müssen nur unsere Lehren aus dem Spiel in Nordirland ziehen."

Die wichtigste lautet, dass die Jung-Profis zu keiner Zeit hektisch werden. "Wir wollen gewinnen und aktiv sein", erklärt Eilts: "Aber wir müssen uns klar darüber sein, dass wir dieses Spiel nicht in den ersten zehn Minuten gewinnen, aber in den ersten zehn Minuten verlieren können. Außerdem reicht uns ja theoretisch ein 1:0." Auch Rensing mahnt bei aller Offensive wegen des Siegeszwangs zur Disziplin: "Wir müssen aufpassen, dass wir kein Tor fangen. Denn dann laufen wir Gefahr, dass sie uns mit ihren schnellen Stürmern auskontern."

© SID

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