Fußball U21
Deutsche U21 hat den Titel fest im Visier

Zum Auftakt der U21-Europameisterschaft in Portugal startet die deutsche Nationalmannschaft heute gegen Serbien und Montenegro ins Turnier. "Wir können den Titel holen", meint der deutsche Trainer Dieter Eilts.

Bei der Europameisterschaft der U21-Junioren in Portugal hat sich die deutsche Nationalmannschaft hohe Ziele gesetzt. "Wenn wir gut ins Turnier starten, gehe ich vom Titel aus", ist Abwehrspieler Marvin Matip vom 1. FC Köln optimistisch.

Trainer Dieter Eilts klingt vor dem Auftakt heute um 18.15 Uhr in Barcelos gegen Vize-Europameister Serbien und Montenegro vorsichtiger: "Wir wollen unser Limit erreichen. Und dann wollen wir schauen, wie weit wir damit kommen."

Acht deutsche Junioren bei der WM

Vor wenigen Monaten hatte der Europameister von 1996 seine Ziele zumindest ein klein wenig forscher formuliert. Doch dann machte er seine Arbeit wohl zu gut, Jürgen Klinsmann nominierte acht U21-Spieler für die WM, und das Niveau der deutschen Junioren ist schwer einzuschätzen.

Doch auch ohne die WM-Starter Robert Huth (FC Chelsea), Marcell Jansen (Borussia Mönchengladbach), Philipp Lahm (Bayern München), Per Mertesacker (Hannover 96), Bastian Schweinsteiger (Bayern München), Lukas Podolski (1. FC Köln), David Odonkor (Borussia Dortmund) und Mike Hanke (VfL Wolfsburg) und den verletzten Piotr Trochowski (Hamburger SV) zählen die deutschen Junioren zum erweiterten Favoritenkreis. Oder nach Sprachregelung von Eilts: "Alle acht Mannschaften wollen und können den Titel holen. Auch wir."

1982 zuletzt im Finale

Es wäre eine Premiere für die deutsche U21, die erst einmal im Finale stand: 1982 scheiterte die Auswahl um die späteren Weltmeister Rudi Völler und Pierre Littbarski mit 1:3 und 3:2 an England. 2004 im eigenen Land schied sie gar in der Vorrunde aus.

Diesmal hat Eilts trotz der Verluste ein Team zusammen, dass sich fast ausschließlich aus Stammspielern bei ihren Klubs zusammensetzt. Elf der 16 Bundesliga-Spieler kamen auf mehr als 20 Einsätze, auch Moritz Volz (FC Fulham) und Peter Niemeyer (Twente Enschede) zählten bei ihren Klubs im Ausland zum Stammpersonal. Die Zweitliga-Spieler Sascha Riether (SC Freiburg) und Matthias Lehmann (1 860 München) verfügen über Erstliga-Erfahrung, der Fürther Roberto Hilbert wechselt zum VfB Stuttgart in die deutsche Eliteklasse, sein bisheriger Klubkollege Christian Eigler wurde in diesem Jahr mit 18 Treffern Zweitliga-Schützenkönig.

"Mischung stimmt einfach"

Unter Eilts ist die Mannschaft trotz der ständigen Abwanderungen ans A-Team zusammengewachsen. In 17 Spielen unter dem früheren Bremer Bundesliga-Profi gab es nur eine Niederlage. "Wir sind eine fantastische Einheit. Die Mischung stimmt einfach", sagt Matip.

Weitere Gegner der deutschen Elf in der Vorrunde sind am 25. Mai Frankreich und am 28. Gastgeber Portugal, der die Deutschen bereits 2004 im letzten Gruppenspiel aus dem Turnier schoss. In der Parallel-Gruppe treffen die Niederlande, die Ukraine, Dänemark und Titelverteidiger Italien aufeinander.

© SID

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