Fußball U21
Kein Losglück für deutsche U21

In der Vorrundengruppe A trifft die deutsche U21-Nationalmannschaft bei dem EM auf Gastgeber Portugal, Frankreich sowie Serbien und Montenegro. Nur die ersten beiden Teams der Gruppe erreichen das Halbfinale.

"Glücksfee" Eusebio hat den den deutschen U21-Junioren schwere Gegener für die EM-Endrunde in Portugal (23. Mai bis 4. Juni) beschert. Die Mannschaft von DFB-Trainer Dieter Eilts muss sich in der Vorrundengruppe A mit Gastgeber Portugal, Frankreich sowie Serbien und Montenegro auseinandersetzen. In der Gruppe B spielen Titelverteidiger Italien, Dänemark, die Ukraine und die Niederlande um den Einzug ins Halbfinale, das jeweils die ersten beiden Teams der Gruppe erreichen. Die Auslosung fand am Mittwoch im Serralves-Museum für zeitgenössische Kunst in Porto statt.

Die DFB-Auswahl bestreitet ihr erstes Gruppenspiel am 23. Mai gegen Serbien und Montenegro, das zweite am 25. Mai gegen Frankreich und das letzte am 28. Mai gegen die Portugiesen. Die Vorrunde findet vom 23. bis 29. Mai statt. Die Halbfinalspiele, in denen jeweils die Gruppensieger und -zweiten überkreuz aufeinandertreffen, werden am 1. Juni ausgetragen. Das Finale findet am 4. Juni im Estadio do Bessa Seculo in Porto statt.

Gastgeber Portugal mit herausragendem Mittelfeld

Gastgeber Portugal wird vom erfahrenen Agostinho Oliveira (59) trainiert. Neben Stürmer Hugo Almeida von FC Porto (acht Tore in der Qualifikation) ragt insbesondere das Mittelfeld mit Spielern wie Ricardo Quaresma (FC Porto), Hugo Viana (FC Valencia) oder Joao Moutinho (Benfica Lissabon) hervor.

Der ehemalige Nationalspieler Rene Girard betreut die U21-Auswahl Frankreichs. Der 56-Jährige verfügt über einen ausgeglichenen Kader, Anthony Le Tallec von FC Sunderland war der beste Torschütze in der Qualifikation mit sieben Treffern. Große Hoffnungen werden auf Mittelfeld-Ass Franck Ribery von Olmpique Marseille ruhen, der jedoch auch im Blickfeld von A-Nationalmannschafts-Trainer Raymond Domenech für die WM steht.

Der Vize-Europameister von 2004, Serbien und Montenegro, wird erneut mit einem unbekannten, aber talentierten Kader zu den Titelkämpfen reisen. Trainer Dragomir Okuka (61) baut mit Regisseur Simon Vukcevic (Saturn Ramenskoje/Russland) und Torjäger Mirko Vucinic (letzte Saison 19 Tore für Lecce) auf zwei Riesentalente, die jedoch möglicherweise noch für die WM 2006 in Deutschland nominiert werden.

© SID

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