Fußball U21
U21-Junioren gegen Schweden in der Pflicht

DFB-Trainer Dieter Eilts nimmt seine Schützlinge heute nach zuletzt wenig überzeugenden Leistungen in die Pflicht. "Ich erwarte gegen Schweden eine klare Steigerung", lautet die Vorgabe des Trainers der U21-Junioren.

Trotz des 3:0 der U21-Junioren zum Auftakt der EM-Qualifikation gegen Nordirland ist DFB-Trainer Dieter Eilts alles andere als zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge. "Mit der Spielweise kann man einfach nicht zufrieden sein. Ich erwarte gegen Schweden eine klare Steigerung", sagte der 42 Jahre alte Eilts vor dem Länderspiel heute (19.30 Uhr) in Malmö gegen den Gastgeber der U21-Europameisterschaft 2009. Gegen die Skandinavier will Eilts nach zuletzt mäßigen Darbietungen endlich eine überzeugende Leistung von der neuen deutschen Junioren-Generation sehen.

"Wir müssen uns besser als Team präsentieren. Dazu gehört, dass sich die Spieler gegenseitig helfen, Fehler ausmerzen, füreinander laufen und auf dem Platz miteinander kommunizieren", forderte der Europameister von 1996. Nach dem Scheitern des Vorgänger-Jahrgangs in den EM-Play-offs gegen England möchte Eilts nun mit der neu formierten U21-Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) den Sprung zur Kontinental-Meisterschaft schaffen.

Eilts: "Wir wollen Leidenschaft zeigen"

"Obwohl es nur ein Testspiel ist, verbinden wir mit dem Spiel in Schweden etwas Besonderes. Denn hier wollen wir unbedingt in zwei Jahren bei der Europameisterschaft dabei sein. Wir wollen Leidenschaft zeigen und eine gute Visitenkarte abgeben", sagte Eilts. Laut des Fußballlehrers müsse sich dafür vor allem das Passspiel, die Ballannahme und auch das Freilaufen verbessern.

Trotz der Forderung einer spielerischen Steigerung kündigte Eilts aber gleichzeitig an, in Malmö"möglichst alle Spieler zum Zuge" kommen zu lassen. Dennoch ließ sich der Ostfriese in der Frage nach der Startformation nicht in die Karten schauen. Die gegen die Nordiren nur eingewechselten Torschützen Mesut Özil (Schalke 04) und Rouwen Hennings (VfL Osnabrück) werden aber wohl von Beginn an eine Chance erhalten.

Statistik spricht für die DFB-Auswahl

Dem Team sicher fehlen werden dagegen Abwehrspieler Gonzalo Castro und Mittelfeldspieler Patrick Ebert. Der Leverkusener Castro stieß nach der Nordirland-Partie sofort zur A-Nationalmannschaft von Bundestrainer Joachim Löw. Im Falle von Ebert war mit dessen Heimatverein Hertha BSC Berlin der Rückflug nach dem Quali-Spiel wegen leichten Problemen an der Patellasehne schon vorher vereinbart worden. Somit steht Eilts in Schweden nur noch ein 17-Mann-Kader zur Verfügung.

Die Bilanz gegen die Skandinavier gibt aber Anlass zur Hoffnung: In fünf Vergleichen zwischen den Junioren-Teams konnte sich die DFB-Auswahl dreimal durchsetzen. Für die Schweden stehen dagegen zwei Siege zu Buche.

© SID

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