Fußball U21
U21-Junioren vor Sieg bei Vier-Nationen-Turnier

Die deutschen U21-Junioren haben vor dem Gastspiel in Österreich den Triumph beim Vier-Nationen-Turnier vor Augen. Dafür braucht Mannschaft von Trainer Dieter Eilts in Wien einen Sieg.

Vor dem Gastspiel in Österreich haben die deutschen U21-Junioren den Triumph beim Vier-Nationen-Turnier vor Augen. Die Mannschaft von Trainer Dieter Eilts braucht heute (18.00 Uhr/live im DSF) in Wien allerdings einen Sieg. Das letzte Duell mit der Alpenrepublik hatte Deutschland mit 4:1 gewonnen.

"Ergebnisse nur zweitrangig"

Doch für Dieter Eilts sind derzeit "die reinen Ergebnisse noch zweitrangig". "Wir befinden uns mit der Mannschaft mitten in der Aufbauphase. Es geht darum ein Team zusammenzuführen", sagt der 42-Jährige.

Statt ergebnisorientierten Fußball zu spielen, will der Europameister von 1996 den Kreis der Kandidaten für die im September beginnende Qualifikation zur U21-Europameisterschaft 2009 in Schweden weiter eingrenzen. "Die neue U21 nimmt immer mehr konkrete Konturen an", erklärt Eilts. Der Kern der Mannschaft stehe bereits und setze sich aus etablierten Spielern aus der Bundesliga zusammen.

Stammkräfte fehlen

Auf einige dieser bewährten Kräfte muss Eilts allerdings in Österreich und auch am Dienstag in Düsseldorf gegen Tschechiens U21 (20.15 Uhr/live im DSF) verzichten. Bundestrainer Joachim Löw hatte erstmals Abwehrspieler Gonzalo Castro und Angreifer Stefan Kießling von Bayer Leverkusen sowie Mittelfeldspieler Roberto Hilbert vom VfB Stuttgart in den 20-köpfigen Kader der A-Nationalmannschaft berufen, die am Samstag in Prag (20.45 Uhr/live in der ARD) in der EM-Qualifikation zum Spitzenspiel der Gruppe D bei den Tschechen antritt und am Mittwoch (20.00 Uhr/live im ZDF) zum Test Dänemark in Duisburg empfängt.

Allerdings freut sich Eilts über seine beförderten Talente. "Die U21 ist und bleibt die wichtigste Plattform auf dem Sprung nach oben. Es ist das Ziel aller DFB-Trainer, möglichst viele Spieler über die U-Mannschaften an die A-Nationalmannschaft heranzuführen", erklärt der Coach und bewertet "alles, was die individuelle Entwicklung der Spieler fördert", als positiv. "Gonzalo Castro wird durch die Nominierung einen weiteren Schritt nach vorn machen. Diese Erfahrung wird er wieder in die U21 hineintragen", sagt Eilts.

Um die Entwicklung der Talente voranzutreiben, soll die Verzahnung zwischen U21 und A-Team verstärkt werden. Gemeinsame Termine, wie am Dienstag ein gemeinsames Essen mit Löws gesamten Kader, sollen auch künftig genauso stattfinden wie der zuvor durchgeführte Leistungstest.

Eilts fordert Ausweitung der Endrunde

Zudem fordert Eilts eine Ausweitung der EM-Endrunde von acht auf 16 Mannschaften. "Eine Endrunde mit 16 Mannschaften wäre absolut angemessen und hätte auch nur einen Spieltag mehr", sagte Eilts dem kicker. Zudem erhöht sich dadurch die Chance, tatsächlich an der Endrunde teilzunehmen und bei einem großen Turnier wichtige Erfahrungen zu sammeln. Im Herbst war die deutsche U21 an England gescheitert und verpasste die EM-Endrunde 2007, die vom 10. bis 23. Juni in den Niederlanden ausgetragen wird.

Bei der Europäischen Fußball-Union Uefa wird bereits erwogen, eine Erweiterung vorzunehmen. "Ich hoffe, dass es nicht bei Überlegungen bleibt, sondern dass sie auch in die Tat umgesetzt werden", erklärt Eilts. Zuvor aber heißt das Ziel Schweden 2009, für das nur sieben freie Plätze neben dem Gastgeber zur Verfügung stehen. Mit den Spielen in Österreich und gegen Tschechien soll nun der Grundstein gelegt werden, um im September erfolgreich in die Qualifikation gegen Israel, Nordirland, Moldawien und Luxemburg zu starten.

© SID

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