Fußball Uefa
Bayer nach Sieg über Istanbul in der Zwischenrunde

Durch ein 2:1 (0:0) gegen Besiktas Istanbul hat Bayer Leverkusen die Uefa-Pokal-Zwischenrunde erreicht. Bernd Schneider (77.) und Sergej Barbarez (86.) trafen für Bayer, Ricardinho (90.) per Foulelfmeter für Istanbul.

Mit einer Energieleistung hat Bayer Leverkusen die deutsche Fußball-Ehre im Uefa-Cup gerettet und sich für die Runde der letzten 32 qualifiziert. Im entscheidenden Gruppenspiel gegen den elfmaligen türkischen Meister Besiktas Istanbul gelang ein hart erkämpfter, aber verdienter 2:1 (0:0)-Erfolg, womit sich der Werksklub noch auf den dritten Gruppenrang katapultierte.

Den Weg in die K.o.-Runde ebnete Nationalspieler Bernd Schneider, der in der 77. Minute nach einem von Marko Babic zunächst vergebenen Foulelfmeter im Nachschuss erfolgreich war. In der 86. Minute machte Sergej Barbarez nach einem Konter scheinbar schon alles klar. Doch nach dem Anschlusstreffer durch einen Foulelfmeter von Ricardinho (90.), den Tranquillo Barnetta an Ali Tandogan verwirkt hatte, mussten die Leverkusener noch ein wenig um die weiteren Einnahmen im Europacup zittern.

Am Freitag bei der Auslosung Nyon erhält die Mannschaft von Trainer Michael Skibbe einen der acht Gruppensieger zugelost. Deutschland ist nach dem Ausscheiden von Eintracht Frankfurt am Mittwoch bei Fenerbahce Istanbul im neuen Jahr im Europacup neben Leverkusen noch mit Rekordmeister Bayern München (Champions League) und Bundesliga-Tabellenführer Werder Bremen, der in den Uefa-Cup absteigen musste, vertreten.

Reihenweise Chancen ausgelassen

Im "wichtigsten Spiel des Jahres" (Skibbe) vergab Bayer in einer druckvollen Anfangsphase den durchaus möglichen Sieg. Arthirson (2.), Barbarez (3., 8.), Paul Freier (10.) und vor allem Andrej Woronin (14.), der das leere Tor kläglich verfehlte, vergaben reihenweise beste Gelegenheiten zum Führungstor.

Der türkische Tabellen-Dritte fand zunächst kein Mittel gegen die druckvollen Gastgeber, die mit geschicktem Kurzpassspiel immer wieder die Abwehr der Gäste ausmanövrierten. Der kroatische Torhüter Vedran Runje musste sich ein ums andere Mal auszeichnen, um einen Rückstand zu verhindern. Skibbe hatte den zuletzt formschwachen Stefan Kießling zunächst draußen gelassen und dafür Woronin von Anfang an das Vertrauen geschenkt. Der urkainische Nationalstürmer zeigte allerdings wieder einmal eine Partie mit Licht und Schatten und konnte nicht vollends überzeugen.

Besiktas, gecoacht vom französischen Europameister von 1984, Jean Tigana, kam allerdings im weiteren Spielverlauf mit routinierter Spielweise wieder zurück in das Match. Serdar Kurtulus (13.), Deivson (23.) und der brasilianische Weltmeister von 2002, Kleberson, (74.) besaßen die besten Chancen für die Gäste.

© SID

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