Fußball Uefa-Cup
1. FFC Frankfurt kämpft sich ins Uefa-Cup-Finale

Die Fußballerinnen des 1. FFC Frankfurt haben das Uefa-Pokal-Finale erreicht. Durch einen 3:2-Erfolg bei Montpellier Herault konnten die Hessinnen die 0:1-Pleite aus dem Hinspiel wettmachen.

Die Fußball-Frauen des 1. FFC Frankfurt stehen im Uefa-Cup-Finale. Der deutsche Meister gewann das Halbfinal-Rückspiel beim französischen Champion Montpellier Herault mit 3:2 (2:1). Das Team von Trainer Jürgen Tritschocks konnte damit die 0:1-Niederlage aus dem Hinspiel wettmachen und zum dritten Mal in ein europäisches Finale einziehen. Die Tore für die Frankfurterinnen erzielten Sandra Smisek (10., 50.) und Renate Lingor (38.). Die beiden Treffer durch Ludvine Diguelmann (17., 81.) nutzten den Französinnen nicht mehr.

Hektische Partie in Montpellier

Vor 1 000 Zuschauern in Montpellier stand die Partie in der 70. Minute sogar kurz vor dem Abbruch. Beim Stand von 3:1 für die Elf vom Main gerieten die Französin Virginie Frisandier und Frankfurts niederländische Nationaltorhüterin Marleen Wissink, die zehn Minuten zuvor bereits einen Foulelfmeter pariert hatte, aneinander. Schiedsrichterin Gyöngi Gaal aus Ungarn ahndete das Foul an Wissink mit der Gelben Karte. Als das Spiel noch unterbrochen war, trat Wissink ihre Gegnerin und erhielt dafür Rot. Den von Montpellier geforderten Elfmeter gab die Schiedsrichterin nicht, woraufhin die Gastgeberinnen für etwa 15 Minuten aus Protest geschlossen das Feld verließen.

Ob es zu einem deutschen Duell im Finale kommt, wird am Sonntag zwischen Titelverteidiger Turbine Potsdam und Djurgarden Älvsjo Stockholm (Hinspiel 2:3) in der schwedischen Hauptstadt ermittelt.

© SID

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