Fußball Uefa-Cup
Bayern nach Remis mit dem Rücken zur Wand

Nach einem Eigentor von Lucio muss Topfavorit Bayern München um das zweite Uefa-Cup-Finale der Vereinsgeschichte und das historische Triple zittern. Der frisch gebackene DFB-Pokalsieger erreichte im Halbfinal-Hinspiel gegen Zenit St. Petersburg nur ein enttäuschendes 1:1 (1:0) und steht vor dem Rückspiel am kommenden Donnerstag gehörig unter Druck.

MÜNCHEN. Die vor allem in der ersten Hälfte überlegenen Bayern verpassten gegen den Leverkusen-Bezwinger eine weitaus bessere Ausgangsposition. Bei vielen Chancen fehlte den Münchnern die Kaltschnäuzigkeit des gelbgesperrten Torjägers Luca Toni, den Miroslav Klose und Lukas Podolski kaum gleichwertig ersetzen konnten.

Der deutsche Rekordmeister und Uefa-Cup-Sieger von 1996 muss nun in der Zarenstadt gewinnen oder bei einem Remis mindestens zwei Treffer erzielen, um das Endspiel am 14. Mai in Manchester gegen den Sieger aus dem Duell zwischen den Glasgow Rangers und dem AC Florenz (Hinspiel: 0:0) zu erreichen.

"Das wird schwer, aber es ist möglich", meinte Nationalstürmer Lukas Podolski: "Aber wir brauchen keine Angst zu haben, weil wir die bessere Mannschaft sind. Wir haben auch heute ein ordentliches Spiel gemacht, aber leider haben wir ein blödes Tor bekommen."

Der zweite Titel für die Münchner in dieser Saison könnte dagegen am Sonntag Realität werden. Die Elf von Trainer Ottmar Hitzfeld, die am vergangenen Samstag schon den DFB-Pokal gewann, könnte im Bundesligaspiel gegen den VfB Stuttgart die 21. Meisterschaft frühzeitig perfekt machen.

Fünf Tage nach dem DFB-Pokalsieg gegen Borussia Dortmund (2:1 n.V.) brachte Ribery die Bayern in der 18. Minute in Führung - allerdings mit Glück. Der Franzose scheiterte zunächst mit einem von Fernando Ricksen an Ze Roberto verursachten Foulelfmeter an Zenit-Keeper Wjatscheslaw Malafejew, der Nachschuss saß dann jedoch. In der 60. Minute gelang Zenit unter Mithilfe der Bayern dann der Ausgleich: Eine Flanke von Wiktor Fajsulin lenkte Lucio unhaltbar für Oliver Kahn ins eigene Tor ab. Für Kahn, der in der 67. Minute verletzt ausgetauscht werden musste, war es der letzte Europapokal-Auftritt vor heimischem Publikum.

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