Fußball Uefa-Cup
Boltons Sieg sorgt für spannendes Gruppen-Finale

Die Münchner Bayern haben den kampflosen Einzug in die nächste Runde des Uefa-Pokals verpasst. Weil sich die Bolton Wanderers 1:0 bei Roter Stern Belgrad durchsetzten, ist in Gruppe F weiter alles offen.

Der deutsche Rekordmeister Bayern München muss aus eigener Kraft den Einzug in die nächste Runde des Uefa-Cups schaffen. Bei einem Unentschieden zwischen Roter Stern Belgrad und den Bolton Wanderers wären die Bayern an der Seite von Bayer Leverkusen vorzeitig in die Runde der letzten 32 eingezogen, nach dem 1:0 der Wanderers in Belgrad aber muss der Tabellenführer der Bundesliga weiter zittern. Ein Unentschieden zum Abschluss der Gruppe F gegen Aris Saloniki am 19. Dezember bringt den Favoriten allerdings sicher in die Zwischenrunde.

Mit einem Sieg würde die Mannschaft von Trainer Ottmar Hitzfeld zudem den "Absteigern" aus der Champions League als Gruppensieger zunächst aus dem Weg gehen. Die Runde der letzten 32 wird am 13./14. und 21. Februar gespielt, die Gruppensieger werden gegen Gruppendritte antreten. Bei einer Niederlage gegen Aris muss der FCB auf einen Patzer von Sporting Braga gegen Belgrad hoffen.

Neben Leverkusen schafften der FC Zürich (1:0-Sieg gegen das ebenfalls qualifizierte Spartak Moskau), Tottenham Hotspur mit dem früheren Berliner Bundesliga-Profi Kevin-Prince Boateng (1:1 beim RSC Anderlecht), Girondins Bordeaux und auch Helsingborgs IF (2:1 im direkten Duell) den Sprung in die nächste Runde.

Die deutschen Trainer Ewald Lienen und Karl Heinz Feldkamp kämpfen mit Panionios Athen und Galatasaray Istanbul in der Gruppe H um den vakanten dritten Platz neben Girondins und Helsingborg. Panionios setzte sich bei Austria Wien durch einen Treffer in der Nachspielzeit mit 1:0 durch, ein Sieg gegen Bordeaux würde Athen zum Einzug in die Zwischenrunde genügen. Istanbul retten dagegen nur ein Sieg gegen Wien und ein gleichzeitiger Patzer der Griechen.

© SID

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