Fußball Uefa-Cup
Bremen darf weiter auf Viertelfinale hoffen

Werder Bremen hat nach dem Hinspiel des Uefa-Cup-Achtelfinales gute Chancen, das Viertelfinale zu erreichen. Zu Hause schlugen die Bremer AS Saint-Etienne aus Frankreich mit 1:0.

Dank Naldo darf Werder Bremen im Uefa-Pokal vom Erreichen des Viertelfinales träumen. Ein Tor des brasilianischen Innenverteidigers besiegelte einen verdienten, aber weitgehend glanzlosen 1:0 (1:0)-Sieg des Bundesliga-Zehnten gegen den französischen Rekordmeister AS Saint-Etienne. Für die Hanseaten war es der erste Heimsieg im Jahr 2009.

"Waren nicht so zwingend"

"Wir waren nicht so zwingend. Wir hätten Saint-Etienne mit einer klareren Niederlage nach Hause schicken müssen. In Frankreich erwartet uns ein Hexenkessel. Da müssen wir mit mehr Entschlossenheit ins Spiel gehen", sagte Werder-Manager Klaus Allofs.

Vor 30 116 Zuschauern im Weserstadion fiel die Entscheidung bereits in der 20. Minute. Bremens Mittelfeldregisseur Diego dribbelte sich durch die Gäste-Abwehr. Sein abgeblockter Schuss landete vor den Füßen seines brasilianischen Landsmannes Naldo, der lange Abwehrspieler war mit einem Flachschuss aus acht Metern Entfernung erfolgreich.

Trotz weiterer guter Möglichkeiten auf beiden Seiten blieb es beim knappen Erfolg für die Norddeutschen, die diesen Vorsprung im Rückspiel am 18. März in Saint-Etienne verteidigen müssen.

Almeida scheitert zweimal an AS-Torwart Janot

Ohne den am Knie verletzten Mesut Özil sowie den an Grippe erkrankten Per Mertesacker verdiente sich die Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf den Sieg in erster Linie in der ersten Halbzeit. Denn bis zum Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Terje Hauge aus Norwegen war von den Gästen nicht viel zu sehen. Gleich zweimal stand der Portugiese Hugo Almeida dicht vor einem Torerfolg, doch in der 4. und 29. Minute scheiterte er jeweils an AS-Torhüter Jeremie Janot. Erst in der Schlussphase der ersten 45 Minuten gaben die Gäste ihre extrem vorsichtige Spielweise auf und konnten zumindest phasenweise ein leichtes Übergewicht herausarbeiten.

Die vorsichtige Offensive des Tabellen-17. der ersten französischen Liga setzte sich nach dem Seitenwechsel eine knappe Viertelstunde lang fort, ohne dass das Tor der Bremer ernsthaft in Gefahr geriet. Je länger die Partie dauerte, desto besser fanden die Platzherren ins Spiel zurück, ohne jedoch die ganz große Torgefahr zu entwickeln.

Wiese verhindert Ausgleich

"Wir wollen auf jeden Fall ein Gegentor vermeiden", hatte Schaaf vor der Partie als Losung ausgegeben - diese Prämisse beherrschte die Spieleinstellung seiner Schützlinge. In der 74. Minute allerdings hätte das Gäste-Team von Coach Alain Perrin um ein Haar den Ausgleich erzielt, doch Bremens Torhüter Tim Wiese machte gleich zweimal binnen weniger Sekunden Großchancen des sechsmaligen französischen Pokalsiegers zunichte.

© SID

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