Fußball Uefa-Cup
Bundesliga-Quintett vor schweren Aufgaben

Die Auslosung der Gruppenphase des Uefa-Cups hat den deutschen Teams schwere Aufgaben beschert. Schalke 04 trifft dabei auf Manchester City, der VfL Wolfsburg auf den AC Mailand.

Schwere Gegner haben die fünf Bundesligisten Schalke 04, Hertha BSC Berlin, VfB Stuttgart, VfL Wolfsburg und Hamburger SV in der am 23. Oktober startenden Gruppenphase des Uefa-Pokals erhalten. Nach der Auslosung am Dienstag in Nyon ist nicht davon auszugehen, dass es wie im Vorjahr vier deutsche Klubs ins Achtelfinale schaffen.

Schalke trifft in der Gruppe A auf die Franzosen von Paris St. Germain, Manchester City, Real Santander und Twente Enschede - den Ex-Klub von Trainer Fred Rutten, der mittlerweile vom früheren englischen Coach Steve Mcclaren betreut wird.

Berlin muss sich in der Gruppe B mit Benfica Lissabon, Olympiakos Piräus, dem türkischen Meister Galatasaray Istanbul mit Trainer Michael Skibbe und Metalist Charkow aus der Ukraine auseinandersetzen. Für Berlins Manager Dieter Hoeneß wäre das Überstehen der Gruppenphase bereits ein Erfolg.

"Das ist eine sehr starke und spektakuläre Gruppe. Meine Freude auf die Spiele ist ungebrochen. Mein Wunschlos, ein Heimspiel gegen den AC Mailand, wurde zwar nicht gezogen, aber das ist ja auch kein Wunschkonzert. Sportlich ist die Gruppe eine echte Herausforderung. Wer sich hier durchsetzt, der hat bereits etwas erreicht", erklärte Hoeneß.

Magath: "Wir wollen die Gruppenphase überstehen"

In der Gruppe E sind Top-Favorit AC Mailand, der SC Heerenveen, SC Braga und der FC Portsmouth die Widersacher der Wolfsburger. "Ich freue mich natürlich auf den AC Mailand. Das ist ein tolles Los für uns. Die Gruppe ist insgesamt hochinteressant. Wir wollen die Gruppenphase überstehen", sagte Coach Felix Magath: "Grundsätzlich hat der Uefa-Cup an Qualität gewonnen. Es wird vor allem für unsere jungen Spieler eine wichtige Erfahrung sein, sich mit Gegnern auf diesem Niveau zu messen. Durch die Spiele in der Gruppenphase wird sich unsere Mannschaft insgesamt weiterentwickeln."

In der Gruppe C bekommt es Ex-Meister Stuttgart mit dem zweimaligen Cup-Sieger FC Sevilla aus Spanien, Sampdoria Genua, Partizan Belgrad und Standard Lüttich zu tun. "Wir haben eine schwere, aber auch reizvolle Gruppe, in der wir uns für die nächste Runde qualifizieren wollen", kommentierte Sportdirektor Horst Heldt die Auslosung. Auch Trainer Armin Veh denkt nur an das Weiterkommen: "Unser Ziel ist es, auch nach der Gruppenphase im Uefa-Cup vertreten zu sein."

"Unterschiedliche Fußballkulturen" warten auf den HSV

In der Gruppe F bekamen die Hamburger den niederländischen Rekordmeister Ajax Amsterdam, Slavia Prag, Aston Villa und MSK Zilina/Slowakei als Kontrahenten zugelost. Alles andere als der Einzug in die nächste Runde wäre für die HSV-Verantwortlichen eine Enttäuschung. "Die Auslosung hat uns anspruchsvolle Gegner beschert, unser Ziel ist dennoch ganz klar das Weiterkommen", meinte Klubchef Bernd Hoffmann.

Ähnlich sieht es Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer: "Uns erwarten herausfordernde Spiele gegen allesamt gute Gegner mit sehr unterschiedlichen Fußballkulturen. Fest steht, dass wir alles abrufen müssen, um in die nächste Runde einzuziehen. Aber wir haben zuletzt ja sehr viel Selbstvertrauen getankt, deshalb werden wir dieses Ziel auch erreichen."

Die ersten drei Teams der acht Gruppen qualifizieren sich für die Runde der besten 32 Mannschaften. Zu den 24 Klubs aus dem Uefa-Cup gesellen sich in dieser Runde die Drittplatzierten aus den Vorrundengruppen der Champions League.

© SID

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