Fußball Uefa-Cup
Deutsche Städte bekommen kein Europacup-Finale

Hamburg und Berlin sind bei der Vergabe der Europacup-Finals der Jahre 2008 und 2009 leer ausgegangen. Den Zuschlag erhielten Moskau und Rom für die Champions League und Manchester und Istanbul für den Uefa-Cup.

Die Hoffnungen der beiden deutschen Bewerberstädte waren groß, auch nach der WM dem internationalen Spitzen-Fußball in der Bundesrepublik wieder eine Bühne bieten zu können. Doch Berlin und Hamburg sind im Kampf um die Austragung von Europacup-Endspielen 2008 und 2009 leer ausgegangen. Beide Städte fanden bei der Ernennung als Gastgeber auf der Exekutivsitzung der Europäischen Fußball-Union (Uefa) in Ljubljana/Slowenien keine Berücksichtigung.

Stattdessen haben sich Moskau (Luschniki-Stadion) und Rom (Olympiastadion) als Gastgeber der Champions-League-Endspiele 2008 und 2009 gegen Berlin durchgesetzt. Im Uefa-Pokal bekamen Manchester (City-of-Manchester-Stadion) und Istanbul (Sükrü-Saracoglu-Stadion) für 2008 und 2009 den Zuschlag und setzten sich damit gegen Hamburg durch. Im kommenden Jahr werden die Endspiele in Athen (Champions League) und Glasgow (Uefa-Cup) ausgetragen.

Berlin vor Bekanntgabe siegessicher

Vor allem Berlin hatte sich vor der Bekanntgabe ziemlich optimistisch gezeigt. "Ich gehe davon aus, dass wir eines der beiden Endspiele bekommen", hatte Peter von Löbbecke, Manager des Olympiastadions, prophezeit und gleichzeitig den Wunsch nach einer Austragung im Jahr 2008 kundgetan.

Das letzte Europacup-Finale auf deutschem Boden fand 2004 in der Veltins-Arena auf Schalke statt, als der FC Porto durch einen 3:0-Sieg über den AS Monaco die Champions League gewann. Das letzte Uefa-Cup-Finale in Deutschland wurde 2001 in Dortmund ausgetragen. In einem großen Kampf hatte damals der FC Liverpool den spanischen Klub CD Alaves (5:4 n.V.) niedergerungen.

EM-Bewerber erhalten mehr Zeit

Auf der Uefa-Exekutivsitzung wurde zudem die Austragung der EM-Endrunde der U21-Junioren 2009 an Schweden vergeben. Ferner wurde festgelegt, dass die Vergabe der EM 2012 erst im April 2007 durchgeführt wird, um den Bewerbern noch ein wenig Zeit einzuräumen. Ursprünglich sollte am 8. Dezember eine Entscheidung fallen. Ungarn/Kroatien, Ukraine/Polen sowie Italien mit einer Einzelbewerbung sind die drei Kandidaten.

© SID

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