Fußball Uefa-Cup
FCN gegen Rapid Bukarest, Bayern gegen Belenenses

In der ersten Runde des Uefa-Pokals trifft Bundesligist 1. FC Nürnberg auf Rapid Bukarest. Bayern München bekommt es mit Belenenses Lissabon zu tun. Leverkusen spielt gegen Uniao Leiria, der HSV gegen Litex Lowetsch.

Top-Favorit Bayern München und Bayer Leverkusen dürfen im Herbst ins sonnige Portugal fliegen, dem 1. FC Nürnberg und dem Hamburger SV stehen dagegen weniger angenehme Reisen nach Osteuropa bevor: Sportlich gesehen erhielten alle vier Bundesligisten bei der Auslosung der ersten Uefa-Cup-Runde (20. September und 4. Oktober) aber lösbare Aufgaben und haben den Einzug in die Gruppenphase fest im Visier.

Der deutsche Rekordmeister aus München startet seinen Griff nach dem zweiten Cup-Gewinn nach 1996 gegen Belenenses Lissabon. Leverkusen spielt gegen Uniao Leiria. Nürnberg muss sich mit dem rumänischen Pokalsieger Rapid Bukarest auseinandersetzen. Der Hamburger SV trifft nach dem Erfolg in der Qualifikation gegen Honved Budapest auf den bulgarischen Pokalfinalisten Litex Lowetsch. Alle vier Bundesligisten treten zunächst zu Hause an.

Hitzfeld: "Bin mit dem Los zufrieden"

"Ich bin mit dem Los zufrieden. Belenenses ist eine Mannschaft, die man ausschalten muss", sagte Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld, der zudem die ideale Flugverbindung nach Lissabon als Pluspunkt sieht. Über den Gegner weiß Hitzfeld dagegen "derzeit noch nicht viel". Mittelfeldspieler Hamit Altintop meinte: "Belenenses habe ich noch nie gehört oder gesehen. Aber egal, ob mit oder ohne großem Namen - oft sind die Mannschaften ohne Namen noch gefährlicher."

Das könnte Bayer Leverkusen den Münchnern bestätigen. Schließlich waren die Rheinländer 1988 als Titelverteidiger in der ersten Uefa-Cup-Runde durch zwei 0:1-Niederlagen gegen die Portugiesen, die Nummer drei in der Hauptstadt hinter den Traditionsklubs Benfica und Sporting, ausgeschieden.

Diesmal muss Bayer beim international noch unbekannteren portugiesischen Erstligisten Leiria antreten, der einst einmal von Star-Coach Jose Mourinho trainiert wurde, bevor der seine erfolgreiche Karriere beim FC Porto startete. "Von portugiesischen Team ist bekannt, dass sie generell technisch versierte Mannschaften stellen", warnte Bayer-Sportdirektor Rudi Völler: "Unsere Aufgabe ist sicher nicht leicht. Aber es bleibt weiter unser Ziel, die Gruppenphase zu erreichen."

Das will auch der HSV nach dem erfolgreichen Marsch durch UI-Cup und Uefa-Cup-Qualkifikation. Für Trainer Huub Stevens ist Lowetsch aber ein unbeschriebenes Blatt. "Ich weiß nicht viel über diesen Gegner", gab der Niederländer zu: "Ich denke nicht, dass es das beste Los ist, aber das kann man nicht beeinflussen. Andere Mannschaften, die ich besser kenne, wären angenehmer gewesen. Wir werden Lowetsch ab sofort intensiv beobachten."

Lowetsch setzt auf Brasilianer

Dabei werden die HSV-Späher im Team der Nord-Bulgaren, die 1998 als Aufsteiger sensationell den ersten ihrer zwei Meistertitel gewonnen hatten, eine Samba-Connection sehen. Gleich vier brasilianische Stürmer stehen im Kader.

In Nürnberg stapelt Trainer Hans Meyer vor dem internationalen "Club"-Comeback nach 19 Jahren in seiner typischen Art ein bisschen tief. "Wir müssen uns bis dahin sicher noch steigern", sagte der FCN-Coach, der sich für die Fans eher ein Duell mit dem AC Florenz gewünscht hätte: "Wir müssen schauen, dass wir zu Hause sauber bleiben, damit wir im Rückspiel eine Chance haben." Verteidiger Andreas Wolf meinte: "Gegen Bukarest haben wir sicher eine Chance."

© SID

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