Fußball Uefa-Cup
Feyenoord-Ausschluss ist unumkehrbar

Der Einspruch von Feyenoord Rotterdam gegen den Ausschluss aus dem Uefa-Cup ist gescheitert. Die Uefa hatte die Holländer zuvor wegen ihrer gewalttätigen Anhänger bestraft.

Der niederländische Ehrendivisionär Feyenoord Rotterdam wird in dieser Saison definitiv nicht mehr im Uefa-Cup antreten dürfen. Der frühere Europapokalsieger scheiterte beim internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne mit seinem Protest gegen die Entscheidung der Berufungskommission der Europäischen Fußball-Union (Uefa), welche den Klub vom Wettbewerb ausgeschlossen hatte. Der CAS bestätigte zudem die von der Uefa verhängte Geldstrafe gegen Feyenoord in Höhe von umgerechnet gut 61 500 Euro. Durch das CAS-Urteil steht Rotterdams ursprünglicher Uefa-Cup-Zwischenrundengegner Tottenham Hotspur kampflos im Achtelfinale.

Rund 600 Hooligans aus Feyenoords Anhängerschaft hatten Ende November nach dem Uefa-Cup-Gruppenspiel bei AS Nancy bei Krawallen eine Spur der Verwüstung durch die französische Stadt gezogen und hohen Sachschaden angerichtet. In der ersten Uefa-Instanz war der Klub, dessen Fans in der Vergangenheit mehrfach gewalttätige Ausschreitungen ausgelöst hatten, lediglich zu einer Geldstrafe von 200 000 Euro verurteilt worden.

Platini: "Ich bin darüber sehr glücklich"

Der neue Uefa-Präsident Michel Platini begrüßte die Entscheidung. "Ich bin darüber sehr glücklich", sagte der Franzose: "Dieses Urteil ist ein deutliches Zeichen, dass Gewalt von den Fans hart bestraft wird. Die jüngsten tragischen Vorfälle haben gezeigt, dass wir alle zusammenarbeiten müssen, um sämtliche Formen von Hooliganismus und Gewalt rund um unser Spiel auszulöschen."

Feyenoord-Finandirektor Onno Jacobs zeigte sich dagegen enttäuscht: "Wir haben darauf hingewiesen, dass der Klub für die Gewalttätigkeiten dieser Individuen nichts kann und nicht die Mittel hat, sie zu kontrollieren", sagte Jacobs: "Das ist eine sehr harte Entscheidung. Wir müssen sie akzeptieren. Aber die wahren Fans und der Klub sind die Opfer dieser Geschichte."

© SID

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