Fußball Uefa-Cup
FFC Frankfurt lässt im Uefa-Pokal nichts anbrennen

Die Frauen vom deutschen Meister 1. FFC Frankfurt haben nach dem 4:2 (2:0) im Halbfinal-Hinspiel des Uefa-Pokals gegen CF Bardolino Verona beste Chancen auf den Finaleinzug.

Mit einem Zwei-Tore-Polster reisen die Fußballerinnen des 1. FFC Frankfurt am 5. April (20.30 Uhr) nach Verona zum Halbfinalrückspiel im Uefa-Cup. Das Hinspiel gewann der deutsche Meister gegen den italienischen Titelträger CF Bardolino Verona trotz einiger Probleme 4:2 (2:0). Dabei legten vor allem die Stürmerinnen Birgit Prinz und Conny Pohlers den Grundstein für die vierte Uefa-Cup-Finalteilnahme.

Vor der Rekordkulisse von 5 190 Zuschauern im Stadion am Brentanobad besiegelten die Nationalspielerinnen Pohlers (5./81.) und Prinz (19./79.) bei Gegentreffern von Maria Sorvillo (47.) sowie Melanie Gabbiadini (83.) den Erfolg der Hessinnen, die den Uefa-Cup 2006 und 2002 gewonnen hatten. Allerdings musste Ex-Nationalspielerin Pia Wunderlich bereits in der 27. Minute mit einer Knieverletzung ausgewechselt werden.

Tritschoks: "Die Gegentore waren dumme Tore"

Frankfurts Trainer Hans-Jürgen Tritschoks mit dem Spiel unzufrieden: "Die Gegentore waren dumme Tore. Ich bin aber felsenfest davon überzeugt, dass wir vieles im Rückspiel besser machen werden. Aber ich weiß auch, dass wir noch 90 harte Minuten vor uns haben werden."

Vor den Augen von DFB-Trainerin Silvia Neid und WM-OK-Chefin Steffi Jones gelang den Gastgeberinnen der erhoffte Auftakt nach Maß. Die überragende Stürmerin Pohlers köpfte einen Freistoß von Petra Wimbersky aus kurzer Distanz zur frühen Führung ein. Doch die Gäste versteckten sich bei ihrem Halbfinal-Debüt auf europäischem Parkett keineswegs. Ein Schuss von Valentina Boni (12.) strich nur knapp am FFC-Gehäuse vorbei.

Anschlusstreffer von Verona sorgt für Verunsicherung

Trotzdem hatten die Frankfurterinnen, die bereits das DFB-Pokalfinale am 19. April in Berlin erreicht haben, in ihrem fünften Uefa-Cup-Halbfinale die besseren Torchancen. Pohlers (12.) und Wimbersky (16.) verzogen zunächst knapp, doch die dreimalige Weltfußballerin Prinz machte es wenig später besser. Nach feiner Vorarbeit ihrer Sturmkollegin Pohlers traf Prinz mit einem beherzten Schuss aus 17 Metern zum 2:0.

Wie ein Schock wirkte dann auch der überraschende Anschlusstreffer kurz nach der Pause, als Sorvillo mit einem Weitschuss Nationaltorhüterin Silke Rottenberg überwand. Die Verunsicherung war Frankfurt in der Folge deutlich anzumerken. Doppeltes Pech hatte der Doublesieger in der 61. Minute. Zunächst kratzte Veronas Sorvillo eine Schuss von Pohlers noch von der Linie, Sekunden später traf Prinz nur das Lattenkreuz.

Besonders FFC-Manager Siegfried Dietrich hofft auf ein Weiterkommen. Nicht zuletzt, weil das Finale (Hinspiel: 17. Mai/Rückspiel: 24. Mai) womöglich in der Frankfurter Commerzbank-Arena ausgetragen wird. "Eine Entscheidung darüber wird unmittelbar nach dem Rückspiel am nächsten Wochenende fallen", sagte Dietrich.

© SID

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